Pressespiegel

Ein Drittel der Halle steht unter Wasser

Veröffentlicht am 10. Sep 2013

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Handballszene: Aufgrund des starken Regens am Samstagabend kommt es fast zum Turnierausfall

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Hoch, höher, Tor: Die weibliche B-Jugend der SG H2Ku im Spiel gegen die HSG Würm Mitte GB-Foto: Schmidt

Der GTÜ-Cup war auch in diesem Jahr wieder ein voller Erfolg für alle Beteiligten, obwohl es aufgrund des Unwetters einige Probleme gab. Davon ließ sich jedoch niemand wirklich beeindrucken. Die knapp 1 000 Spieler und Spielerinnen erst recht nicht.

Hochwasser - Das Dach der Längenholzhalle konnte den Regengüssen am Samstag nicht standhalten, was dazu führte, dass rund ein Drittel der Halle komplett unter Wasser stand. “Die Jungs und Mädels nahmen es mit Humor und rutschten auf Knien oder mit Socken auf dem Boden herum”, berichtet Heike Kuhn, Hauptorganisatorin der Bewirtung. Mit Humor konnte das Orga-Team das Malheur allerdings nicht nehmen, lange ging es um die Frage, wie das Turnier überhaupt weitergehen soll. Eine schnelle Lösung musste her und so rekrutierte der Hausmeister eine Putzkolonne, die mit einem Trockenabsauggerät in der Nacht die Tribüne und den Hallenboden so trocken bekam, dass das Turnier wie geplant fortgesetzt werden konnte.

Bayerische Sieger - Zwei Gewinner des GTÜ-Cups kamen dieses Jahr aus dem Freistaat Bayern. Der TSV Ismaning gewann den Pokal in der weiblichen B-Jugend im Finale gegen die Auswahl Südbadens mit 10:4 und musste so im kompletten Turnier nur eine Niederlage hinnehmen. Obwohl in der Vorrunde nur auf Rang vier gelandet, gelang dem TSV Allach 09 im Feld der männlichen A-Jugend der große Coup. Das Team gewann das Finale gegen den TSV Neuhausen/Filder klar mit 9:6. So wurden dieses Jahr zwei der begehrten Pokale in die Nähe von München gebracht.

Württembergischer Sieger - Aus dem Handballverband Württemberg schaffte es lediglich eine Mannschaft, den Titel zu holen. Die männliche C-Jugend der SG BBM Bietigheim konnte sich durchsetzen und gewann am späten Sonntagnachmittag gegen den HSC Schmiden/Oeffingen das Finale mit 13:8. Knapp vorbei schrammte die JSG Deizisau/Denkendorf am Turniersieg und unterlag der südbadischen Auswahl mit 6:7 im Finale. Ebenfalls haarscharf verlor die JSG Balingen/Weilstetten in einem packenden Finale gegen die HSG Mimmenhausen/Mühlhofen. Dieses Finale der männlichen B-Jugend konnte erst nach einer Verlängerung entschieden werden, da die JSG zum Schlusspfiff der regulären Spielzeit noch spektakulär ausgleichen konnte. Am Ende musste sie sich aber den Südbadenern mit 12:14 geschlagen geben. Sieger in der weiblichen A-Jugend wurde der TSV Birkenau. In einem hochklassigen Finale, in dem sich zwei Mannschaften aus der neuen A-Jugend-Bundesliga gegenüberstanden, setzten sich die Badener gegen das Team aus Aldekerk mit 11:9 durch.

Eingespieltes Team - Auch in diesem Jahr lief das hochklassigste Turnier in Süddeutschland wieder fast reibungslos ab. “Mit den Jahren sind wir als Team einfach eingespielter geworden”, meinte ein zufriedener Carsten Krebs, Chef des Organisatorenteams, am Sonntagabend. Das Auf- und Abbauen erledige sich von Jahr zu Jahr schneller, und auch auftretende Probleme würden ganz ruhig angegangen. Ein klein wenig Sorgen macht er sich nur um die Zukunft. “Der Nachwuchs fehlt bei uns im Moment. Dies sollte sich wenn möglich ändern, um den GTÜ-Cup auch in Zukunft stemmen zu können. Ein paar Nachwuchshelfer arbeiten jedoch schon fleißig mit.

Wie jedes Jahr wurde wieder ein Shuttle-Service eingerichtet. Dieser wurde von Youngster Felix Kuhn organisiert und durchgeführt. “Es wurde alles wieder super angenommen, wir hatten viel Spaß auf den Fahrten.” Spaß versprühte auch die Players-Night am Samstagabend, bei der Felix Kuhn und Steffen Gloger wieder einmal als DJs auflegten. “Wir sind wirklich sehr zufrieden mit dem Ablauf des Cups und auch GTÜ gab schon die Zusage fürs nächste Jahr, wieder als Namensgeber und Sponsor zu fungieren”, freut sich Carsten Krebs.VANESSA FREY

Quelle: Gäubote (19.09.2013)

Aldekerk: Fahrt nach Herrenberg wird zur Odyssee

Veröffentlicht am 10. Sep 2013

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Handball: Der GTÜ-Cup der SG H2KU Herrenberg lockt hochklassige Mannschaften ins Gäu

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Jörg Hermes GB-Foto: Barth

Unter den 98 Mannschaften, die sich am vergangenen Wochenende in den Herrenberger Sporthallen und Schulen tummelten, befand sich dieses Jahr zum ersten Mal auch der TV Aldekerk. Knapp 450 Kilometer mussten die Trainer Michaela Hufschmidt und Jörg Hermes mit ihren beiden Mannschaften am Freitag zurücklegen, was sich als komplizierter entpuppte als anfänglich geplant.

Vanessa Frey

Geschlagene neuneinhalb Stunden war der Tross der weiblichen B- und A-Jugend des TV Aldekerk am vergangenen Freitag unterwegs, bis sie endlich den Weg ins Gäu fanden. An drei Ursachen konnte der Übungsleiter Jörg Hermes dieses zeitliche Dilemma festmachen: “Die Abfahrt hatte sich aufgrund einer Schulveranstaltung schon hinausgezögert. Dazu kam dann noch ein schweres Unwetter, das uns das Fahren sehr erschwerte. Die Krönung war jedoch ein Riesenstau zwischen Oberhausen, Köln und Frankfurt.” So kam es, dass der TV erst gegen 23 Uhr in Herrenberg ankam. “Unser Navigationssystem hat uns dann über etliche Landstraßen hierhergeführt und das ist bei Nacht wirklich überhaupt kein Spaß, es war eine echte Odyssee.” Bevor es dann zum Schlafen in das zugeteilte Klassenzimmer ging, wurden die angestrengten Gemüter von Spielerinnen und Trainern noch mit leckeren Schnitzeln aus dem Gasthaus Traube besänftigt. “Sie haben extra auf uns gewartet und waren wirklich unglaublich nett zu uns. Überhaupt sind alle bei diesem Turnier überaus freundlich und hilfsbereit”, meinte A-Lizenz-Inhaber Hermes. Dies, gepaart mit der unfassbaren Leistungsdichte beim GTÜ-Cup, veranlasste die beiden Verantwortlichen auch, den weiten Weg ins Schwabenland auf sich zu nehmen und ihre Mannschaften vor Rundenbeginn einem Härtetest zu unterziehen. “Mannschaften” ist dabei das Stichwort, denn Michaela Hufschmidt und Jörg Hermes betreuen im Normalfall die A- und B-Jugend parallel. “Unsere Mädels trainieren eigentlich immer zusammen. So haben wir uns ein gutes Grundgerüst geschaffen und können unsere Konzepte mannschaftsübergreifend voll durchziehen”, schildert die 43-jährige Trainerin die sportliche Situation des Vereins nahe der niederländischen Grenze. Ungeschickt nur, dass das Turnier der weiblichen B-Jugend in der Längenholzhalle stattfand, während die A-Jugend in der Markweghalle spielte. Also hieß es für den Realschullehrer und die Hausfrau, weiterhin im Auto zu sitzen und zwischen den Hallen hin und her zu pendeln. Als wären sie am Freitag nicht schon genug im Verkehr unterwegs gewesen. Für die beiden aber kein Problem, denn: “Wir sind einfach handballverrückt.”

Für Jörg Hermes ist Aldekerk mit seinen 2 500 Einwohnern eher ein “kleines gallisches Dorf”. Fast alles dort sei auf den Handball ausgerichtet, er selbst fahre fast jeden Tag von Düsseldorf 100 Kilometer zum Training und zurück. Große Anstrengungen werden dort im Westen also betrieben, die auch ihre Früchte tragen. In der letzten Saison wurde die weibliche B-Jugend deutscher Vizemeister. Unzählige Meisterschaften in den Weststaffeln wurden in der Vergangenheit gewonnen und werden wohl auch in Zukunft eingefahren werden.

Einen Titel konnten die Teams in Herrenberg zwar nicht gewinnen, sie schlugen sich jedoch beachtlich. Die A-Jugend, die in dieser Saison auch in der neu geschaffenen Bundesliga antritt, verlor im Finale knapp gegen den TSV Birkenau, während die B-Jugend einen guten dritten Platz belegte. “Man kann mit Sicherheit sagen, dass dieses Turnier zu den vier besten in ganz Deutschland gehört, wir wollten unbedingt hier mitspielen”, zeigt sich der 47-jährige Hermes begeistert. Als Michaela Hufschmidt sich nach der Siegerehrung bei Hauptorganisator Carsten Krebs bedankte, meinte sie scherzhaft: “Falls wir dürfen, kommen wir nächstes Jahr gerne wieder.” Vielleicht schaffen sie es dann ohne Odyssee vom gallischen Dorf ins Schwabenland.

Quelle: Gäubote (10.09.2013)

Herrenberg ist quasi komplett ausgebucht

Veröffentlicht am 17. Mai 2012

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Handball: Beim GTÜ-Cup der SG H2Ku gibt es für die einheimischen Teams nichts zu holen

Fast ausgehebelt wird der SG-B- Jugendliche im Spiel gegen die JSG Echaz-Erms GB-Foto: Bäuerle

Fast ausgehebelt wird der SG-B- Jugendliche im Spiel gegen die JSG Echaz-Erms GB-Foto: Bäuerle

Beim GTÜ-Cup spielen die besten Jugendhandballer Süddeutschlands gesammelt in sechs Herrenberger Hallen auf. Für Gäste aus Norddeutschland dürfte es schwierig sein, etwas zu verstehen, wenn auf der Tribüne Balinger mit Badenern und Bayern mit Hessen diskutieren.Christian Ignatzi

Streit gibt es bei all der Rivalität aber nicht. In der Längenholzhalle feuert der eine den anderen an. “Defense, defense…”, schallt es durch die Halle. Fair Play ist hier angesagt und die Stimmung ist bestens. Einen Tag vor dem Beginn des neuen Schuljahrs herrscht auf dem Schulgelände schon ein reges Treiben. Zumindest wer es aushält beim strahlenden Altweibersommertag, an dem es noch einmal gut 30 Grad heiß ist. Selbst im Schatten, unter dem Sonnendach am Grill kommen die Besucher des Turniers mächtig ins Schwitzen. Abkühlung gibt es nur in den Hallen.

Die Spieler, die noch nicht genug vom straffen Handballprogramm haben, können vor der Längenholzhalle einen anderen Sport ausprobieren. Von einer Fahrschule gibt es gesponserte Segways. Wer von einer Halle zur anderen läuft, muss ganz schön aufpassen vor den schnellen Gefährten auf zwei Rädern. Wer es lieber ruhiger mag, macht es sich auf einer Picknickdecke auf der Wiese gemütlich.

Für Heike Kuhn geht es alles andere als gemütlich zu. Sie koordiniert das Bewirtungsteam während das Turnier stattfindet. “Ich sorge dafür, dass alle in der Halle glücklich sind”, sagt sie. Um sechs Uhr geht es am Samstag und am Sonntag mit dem Frühstück los. “Heute hatten wir 800 Kinder beim Frühstück”, erzählt Kuhn. Ohne die Unterstützung der Jerg-Ratgeb Realschule, die die Mensa zur Verfügung stellte, wäre das nicht möglich gewesen. Von Tee bis Brötchen gibt es ein reichhaltiges Büfett. Doch auch während dem Essen hat Heike Kuhn keine Pause. Dann muss sie dafür sorgen, dass während des Turnierverlaufs in den Hallen nichts ausgeht. In der Längenholzhalle als Zentrale backt sie 31 Laibe Leberkäse von jeweils 1,5 Kilo. “Dafür hat uns die Schule Öfen zur Verfügung gestellt”, sagt sie. Mitglieder des Versorgungsteams fahren schließlich Leberkäse und belegte Brötchen in die sechs Herrenberger Hallen. Eine davon ist in diesem Jahr neu dabei. Die Markweghalle II. “Das ist vom Flair besser und erleichtert uns auch die Organisation, weil es eine Doppelhalle ist”, erklärt der Turnierleiter Carsten Krebs kurz und wendet sich dann wieder dem Schiedsrichter zu, mit dem er diskutiert.

Harzverdacht bei der A-Jugend

Es geht um das Harzverbot beim Turnier. In vielen Hallen ist es nicht erlaubt, zu harzen, weil das zu viel Schmutz macht. Angeblich haben in der A-Jugendhalle einige Spieler mit Harz an den Händen gespielt. “Das kann man nie ganz ausschließen und man muss immer ermahnen. Aber ich denke, dass wir das in diesem Jahr sehr gut hinbekommen”, so Krebs. In den Jahrgängen unterhalb der A-Jugend gibt es keine Probleme mit Harz.

Pro Jahrgang gibt es beim Turnier zwei Siebener Gruppen bei männlichen und weiblichen Jahrgängen. “Nur bei der weiblichen A-Jugend spielen wir mit zwei Fünfergruppen, weil es vier Absagen gab”, so Krebs. Für die Herrenberger Mannschaften läuft es aber wieder nicht so gut. Reihenweise landen die SG-Teams nur auf den hinteren Plätzen. Nur die weibliche B-Jugend erreicht knapp hinter Würm-Mitte und Mundenheim einen guten dritten Platz. “Wir sind auf einem guten Weg, haben aber noch viel Arbeit vor uns”, bilanziert Krebs. Währenddessen befindet sich Heike Kuhn am Sonntagmittag in den letzten Zügen ihrer Arbeit. Zum Mittagessen gibt es Schnitzel. 540 Stück frittiert sie gemeinsam mit ihrem Team. Das klingt nach viel Arbeit. 36 freiwillige Helfer von der SG H2Ku Herrenberg sind es am Samstag, am Sonntag sind es 19. Dazu kommen die Helfer des TV Gültstein, die in der dortigen Halle mitarbeiten. Trotzdem reicht das nicht. “Die Beteiligung ist in diesem Jahr wirklich schlecht, es sind immer wieder dieselben”, ärgert sich Kuhn. Wenigstens das Abendessen am Samstag fiel vergleichsweise ruhig aus. Dazu kamen nur 300 Kinder. Der Rest der 1200 Turnierteilnehmer besuchte Restaurants oder ging schon ins Hotel. “Herrenberg ist an diesem Wochenende quasi komplett ausgebucht gewesen”, sagt Heidi Kuhn und lacht.

Quelle: Gäubote vom 13.09.2011

Männliche B1 beim GTÜ-Cup 2011

Veröffentlicht am 16. Sep 2011

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Die mB1 gewinnt nach einem Herzschlag-Finale den GTÜ-Cup 2011


Nachdem unsere Jungs schon vor zwei Wochen das internationale Turnier in Pilsen gewinnen konnten, wollten wir auch am letzten Wochenende beim hochkarätig besetzten GTÜ-Cup in Herrenberg “ein Wörtchen mitreden”. Die harten Wochen der Saisonvorbereitung zahlten sich aus, denn die Jungs gingen sehr fit am Samstag Vormittag ins erste Spiel.

SG H2KU Herrenberg gegen HCE 10:13

Gleich zu Beginn hatten wir es also mit den Gastgebern zu tun, eine erste Bewährungsprobe. Mit großer Konzentration und vor allem mannschaftlicher Geschlossenheit vor allem in der Abwehr konnten unsere Jungs den Gegner kontrollieren. Mit der 1. und 2. Welle kamen wir zu schnellen Toren, so dass am Ende ein verdienter Sieg zu Buche stand. Das war ein guter Start, doch die nächste Herausforderung wartete schon.

JSG Echaz-Ems gegen HCE 8:12

Aufgrund der Tatsache, dass die A-Jugend der JSG Echaz-Ems auch gegen unseren HCE in der A-Jugend-Bundesliga spielt, waren unsere Jungs gewarnt, dass hier auch ein starker Genger in der B-Jugend auf uns wartete. Mit dem ersten Sieg im Rücken gingen wir ins Spiel, was zum Anfang sehr ausgeglichen war. Nach ca. 5. min konnten unsere Jungs jedoch mit Ihrer soliden Abwehr dem Gegner “den Zahn ziehen”, so dass Tor um Tor ein beruhigender Vorsprung erarbeitet werden konnte. Schon hier zeigte sich, dass alle Spieler, die von der Bank auf die Platte kamen, auch motiviert zur Sache gingen und sich problemlos in die Mannschaft integrierten. Ein verdienter Sieg war dann der Lohn für den EInsatz.

HCE gegen TB Wülfrath 16:6

Aufgrund der Spielbeobachtungen während des Turnierverlaufs wußten wir, dass mit der TB Wülfrath ein nicht so starker Gegner im dritten Spiel auf uns wartete. Von Anfang an wurde konzentriert gespielt, so dass keine Zweifel aufkamen, “wer Herr im Hause ist”. Wir kamen zu schnellen Toren durch Tempogegenstöße und siegten am Ende mit 10 Toren Vorsprung.

HCE gegen TV Bittenfeld 6:5

Was für ein Spiel !!! Das letzte Spiel an diesem Tag sollte auch das schwerste werden. Mit der hochkarätigen Mannschaft des TV Bittenfeld wartete ein sehr schwerer Gegner auf unsere Jungs, ein echter Härtetest. Es entwickelte sich von Anfang an ein Spiel auf Augenhöhe. Unsere Jungs zeigten eine unglaubliche Abwehrleistung in diesem Spiel gegen den körperlich überlegenen Gegner. Es wurde verschoben, “Mann gegen Mann” gegengehalten, einfach sensationell !!! Das Spiel nach Vorn wurde auch konsequent im Verband mit sehr hoher spielerischer Qualität vorgetragen, so dass wir uns zahlreiche Torchancen gegen den körperlich sehr hart agierenden Gegner erarbeiten konnten. Leider haben wir aber in Summe 7 100%ige Torchancen nicht genutzt, so dass wir am Ende um den Sieg hart kämpfen mußten. Wir gewannen das Spiel dann mit einem Tor und ließen nur 5 Gegentore zu. Die Mannschaft begeisterte die Zuschauer mit einem sensationellen Spiel !!!!!

HCE gegen HG Oftersheim/Schwetzingen 10:8

Nach einer ruhigen Nacht ( bis auf das Stören “eines Holzfällers” ) waren die Jungs bereit, mit 4 Siegen im Rücken den nächsten Härtetest anzugehen. Mit der HG Oftersheim/Schwetzingen wartete wieder eine hochkarätige Mannschaft auf uns, die vor allem Ihre letzten Chance nutzen mußten, um sich für das Halbfinale qualifizieren zu können. Es wurde ein Spiel auf Augenhöhe. Unsere Abwehr stand wieder wie ein “Fels in der Brandung” und wenn es dann doch zum Torwurf kam, hatten wir ja noch Michi oder Marcelo zwischen den Pfosten, die noch ein paar 100%-ige Würfe entschärfen konnten. In diesem Spiel konnten die meißten Chancen auch genutzt werden, so dass wir von Anfang an immer einen kleinen Vorsprung hatten, der bis zum Schluss gehalten werden konnte. Es war ein verdienter Sieg und damit hatten wir auch schon vorzeitig das Ticket für das Halbfinale gelöst !!

HCE gegen SG BBM Bietigheim 12:6

Über Nacht bekamen die Jungs aus Bietigheim noch Verstärkung von 2-3 Spielern, die am Samstag noch nicht mitspielen konnten und wurden dadurch auch ein schwerer Gegner für uns. Die Trainer Obermüller/Krüger gaben zu Beginn einigen Spielern zunächst einmal eine Pause, so dass die “Jüngeren” mal zeigen konnten, was Sie drauf haben. Der Anfang wurde etwas verschlafen, wir lagen schnell mit 1:4 und dann mit 2:5 hinten. Doch was dann geschah, ist etwas schwer in Worte zu fassen. Es gab einen “Ruck” durch die gesamte Mannschaft, die Abwehr wurde zu einer “Festung”, aus dem 2:5 Rückstand wurde bis 30 sec. vor Schluss ein 12:5 Vorsprung. Am Ende stand es dann 12:6, mit dem Kommentar des Bietigheimer Trainers:”Ich habe noch nie eine so starke männl. B-Jugend Abwehr spielen sehen.” Es war eine überragende Leistung aller Spieler.

HCE gegen SG Kronau-Östringen 10:8

Nun kam es im Halbfinale zum Aufeinandertreffen mit der SG Kronau-Östringen, wo zu dem sehr starken Gegner noch die Unterstützung der vielen mitgereisten Zuschauer und Eltern aus Kronau kam, die mit vielen “Trommeln” die Halle in einen Hexenkessel verwandelten. Unsere Jungs hatten das Glück, durch die Jungs vom SC/HCD Gröbenzell ( Bayern) unterstützt zu werden. Vielen Dank nach Gröbenzell für Euren EInsatz !!

Das Spiel war von Anfang an gespägt durch sehr gutes Angriffsspiel und der harten Abwehrarbeit. Wir Trainer und Betreuer hatten uns ja schon durch die vorherigen Spiele an eine “solide” Abwehrleistung unserer Jungs gewöhnt, was jeder Einzelne wieder hervorragend umsetzen konnte. Die Jungs aus Kronau spielten körperlich stark, aber auch mit einer sehr offensiven Deckung, was uns entgegen kam. Durch sehr konzentriert durchgeführte Spielzüge konnte das Spiel ausgeglichen gestaltet werden. Nach ca. 10 min. konnte sich die SG Kronau-Östringen jedoch mit 2 Toren absetzen, aber das war für unsere Jungs der Startpunkt, alle Reserven herauszuholen. Die Abwehr und die Torhüter wuchsen über sich hinaus und wir konnten nach großem Kampf zur großen Enttäuschung des Gegners den unterm Strich verdienten Sieg einfahren. Es war ein hervorragendes Spiel mit einem herausragenden Sieger, dem HCE.

HCE gegen TV Bittenfeld 12:11 ( nach Verlängerung !!! )

Im Finale trafen wir dann in der Tat zum 2. Mal auf den TV Bittenfeld. Die Vorzeichen waren klar, der Gegner wollte die Revanche und wir uns “die Krone” aufsetzen. Das Spiel lief etwas schleppend an, doch wir hatten zu Beginn die stärkeren Kraftreserven und konnten nach ca. 8 min. mit 5:1 in Führung gehen. Es ließ dann aber die Konzentration etwas nach, und Tor um Tor kamen die Jungs aus Bittenfeld heran. 1 min. vor Schluss stand es 9:8 für uns und wir hatten den Ball. Dann ging alles sehr schnell. Wir hatten eine gute Chance zum Torwurf, der Gästetorwart hielt aber den Ball. Darauf kamen die Bittenfelder schnell nach Vorn und nach einem geglückten Spielzug hieß es 9:9. Wir wollten eine schnelle Mitte spielen, verlieren dann aber den Ball, der Gegner wirft den Ball nach Vorn und Michi hält den letzten Wurf des freistehenden Gegners, 2 Sek. vor Schluss. Es kam zur Verlängerung 1 x 5 min., nichts für schwache Nerven !

Auch in der Verlängerung gelangen uns schnell zwei wichtige Tore zur 11:9 - Führung, nur noch 2:30 min. zu spielen. Dann wieder die Aufholjagd der Bittenfelder zum 11:11 noch 30 Sek. zu spielen und wir hatten den Ball. 15 Sek. vor Schluß wirft Chrissi Bissel dann tatsächlich durch seine Einzelleistung von Aussen zur 12:11 - Führung ins Tor. Eine schnelle Mitte der Bittenfelder folgte und dann das Tor, aber es fiel in der 05:03 Minute, wobei die Sirene nicht um 05:00 min. ansprang. Nach kurzer DIskussion mit den Schiedsrichtern fiel die Entscheidung, kein Tor !!! Der Jubel kannte nun keine Grenzen mehr.

Fazit

8 Spiele , 8 Siege !!!! Jeder Spieler hat ein überragendes Turnier gespielt. Wir sind sehr stolz auf Euch für die gezeigte mannschaftliche Geschlossenheit. Es galt absolut das Motto “Einer für Alle, Alle für Einen”. Es gilt nun diese Leistung, diese Geschlossenheit, die Konzentration und den Siegeswillen mitzunehmen, um einen guten Start in die Saison zu schaffen und bei der Entscheidung um die Meisterschaft am Ende eine “gewichtige Rolle” mitzuspielen.

Es spielten: Michael Kiemle ( TW ) , Marcelo Miranda Jahn ( TW ), Lukas Schalk, Magnus Hayn, Yannick Mai, Jan Resimius, Thorsten Kniess, Jonas Schletterer, Daniel Hochhalter, Christopher Bissel, Julian Mangen
Quelle: Homepage HC Erlangen

C-Jugend präsentiert sich beim GTÜ-Cup 2011 in Herrenberg als geschlossene Einheit

Veröffentlicht am 16. Sep 2011

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Als letzte Standortbestimmung vor der Runde besuchte die C-Jugend am vergangenen Wochenende den GTÜ-Cup. Neben den sportlichen Herausforderungen stand auch das gemeinsame Erlebnis im Mittelpunkt. Schon die Anreise am Freitagabend mit einem Kleinbus und dem Privat-PKW der Familie Schulte wurde zu einer lustigen Dienstreise. Wie die Fahrer berichteten, war es völlig unnötig, während der Fahrt das Autoradio einzuschalten.
Nachdem das Klassenzimmer in Beschlag genommen und die Pizzalieferung vertilgt war, kehrte so allmählich Ruhe ein und das Team konnte ausgeschlafen in die vier Partien am Samstag starten. Bei den ersten beiden Spielen gegen Nebringen/Reusten (15:0) und Nellingen (14:3) zeigte sich recht schnell, dass die Gegner mit dem vorgelegten Tempo der Birkenauer C-Jugend nicht mithalten konnten. Auch im dritten Spiel gegen Bietigheim wurden die Birkenauerinnen beim deutlichen 17:6-Erfolg nicht wirklich gefordert. Im vierten Spiel des Tages musste man sich mit dem späteren Finalisten Schwaikheim messen. Nach einem Blitzstart von Schwaikheim (2:6) kamen unsere Mädchen besser ins Spiel und konnten sich zum 6:8 herankämpfen. Diese Energieleistung reichte aber nicht und so konnten die körperlich überlegenen Schwaikheimerinnen das Spiel mit 11:7 für sich entscheiden. Am Sonntagmorgen wurde gegen Enigen/Pfullingen mit 11:5 der dritte Sieg eingefahren, so dass es im letzten Gruppenspiel gegen Ismaning um den Einzug ins Halbfinale ging. In einer spannenden und teilweise sehr ruppigen Partie konnte Ismaning das Spiel durch einen direkten Freiwurf nach der regulären Spielzeit mit 11:10 für sich entscheiden, was gleichzeitig leider das Aus für die Birkenauer Mannschaft bedeutete.Im Verlauf des Turniers präsentierte sich die gesamte Mannschaft als geschlossene Einheit. Das gemeinsame Erlebnis sowie die gesammelten Erfahrungen werden den Spielerinnen noch lange im Gedächtnis bleiben.

Ein besonderes Dankeschön geht an Peter Günther, der spontan als Busfahrer zusagte und durch seine Bereitschaft, als Verantwortlicher bei der Mannschaft in der Schule zu übernachten, diese Turnierteilnahme erst ermöglichte. Unterstützt von Ralf Heldmann coachte er auch das Team für den beruflich verhinderten Stefan Schmitt. Danke auch an Josef Schulte, der mit seinem Privat-PKW eine „Fuhre” Spielerinnen sicher nach Herrenberg brachte und die erste Nacht mit in der Schule übernachtete.

Ebenso ein Dankeschön an die Eltern und Fans, die lautstark vor Ort waren oder von zuhause aus kräftig die Daumen gedrückt haben.

(Bericht: Svenja Klink)

Quelle: Homepage TSV Birkenau

C-Jugend männlich belegt nach hervorragender Leistung den dritten Platz beim GTÜ-CUP in Herrenberg

Veröffentlicht am 13. Sep 2011

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Am 10. und 11. September 2011 nahm die männliche C-Jugend der HSG MM am Internationalen Handball-Jugendturnier GTÜ-CUP in Herrenberg teil.Am Samstag reiste die Mannschaft mit einer kleinen Fangemeinde nach Herrenberg. In der Gruppenphase musste man gegen folgende Mannschaften antreten: Herrenberg, Stadeln, Fürstenfeldbruck, Wülfrath, Haunstetten und Edingen/Friedrichsfeld, Die ersten beiden Spiele wurden souverän gewonnen. In der dritten Begegnung war man nie in Rückstand, aber die Mannschaft konnte sich auch nicht absetzen. Nach aufregenden 20 Minuten konnte die HSG MM das Spiel mit einem Tor gewinnen. Im letzten Spiel am Samstag traf man auf Edingen/Friedrichsfeld eine spielstarke Mannschaft die auch körperlich unseren Jungs einiges abverlangte. Man wusste, dass in diesem Spiel es schon eine Vorentscheidung um den ersten Gruppenplatz geben würde. Dementsprechend entwickelte sich ein schnelles, spannendes und emotionales Spiel. Das Spiel wurde letztendlich dann mit zwei Toren gegen den späteren Turniersieger verloren.
Am Sonntag hatten die Jungs noch zwei Gruppenspiele zu absolvieren. Beide Spiele wurden gewonnen, damit sicherte sich die Mannschaft den zweiten Gruppenplatz und den Einzug ins Halbfinale.

Unsere C-Jugend nutzte ihre Pause um Kräfte zu sammeln und ging konzentriert und mit Respekt aber auch mit dem nötigen Selbstvertrauen in die Begegnung gegen Kronau-Östringen. Trainer Lothar Dumitru muss wohl den Spielern die richtigen Worte mit auf den Weg gegeben haben. Wir Fans aber auch die zahlreichen Zuschauer insbesondere die Fans von Kronau-Östringen trauten ihren Augen nicht. Die HSG MM beherrschte in den ersten Minuten das Spiel und erspielte sich ein 5:0! Das Spiel wurde von beiden Seiten mit hohem Tempo geführt und die Abwehrarbeit der HSG war hervorragend. Nach etwa der Hälfte der Spielzeit führte die HSG MM immer noch mit 9:5. Nachdem die HSG MM mit einer 2-Minuten-Strafe belegt wurde konnte Kronau-Östringen den Abstand verringern. Die HSG blieb aber weiterhin in Führung. Die Begegnung wurde weiter mit hohem Nivau fortgeführt und war an Spannung nicht mehr zu überbieten. Erst kurz vor dem Ende der Begegnung schaffte es unser Gegner in Führung zu gehen. In dieser Phase hatte Kronau-Östringen, bedingt durch seinen großen Kader an guten Spielern, leichte Vorteile. Unsere Spieler versuchten nochmals alle Kräfte zu mobilisieren um das Spiel zu gewinnen. Leider gelang Ihnen das nicht mehr und so verloren sie das Spiel denkbar knapp mit einem Tor und belegten damit gleichzeitig den dritten Platz.

Die Mannschaft kann auf ihre gezeigten Leistungen vom Wochenende Stolz sein.

Quelle: Homepage HSG MM

TuS A-Jugend holt den GTÜ-Cup 2010 zum ersten Mal

Veröffentlicht am 20. Sep 2010

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Am zwtus_ffb_handball_1eiten September Wochenende trifft sich Süddeutschlands Handballjugend in Herrenberg. Die heimische SG Haslach/Herrenberg/Kuppingen veranstaltet dort den GTÜ-Cup für höherklassige Jugendmannschaften, und der Andrang auf einen der begehrten Startplätze ist so groß, dass viele Mannschaften auf einer langen Warteliste auf die Absage eines gemeldeten Vereins warten und der Veranstalter es sich leisten kann sich die Rosinen aus den Meldungen heraus zu picken und ein geradezu elitäres Starterfeld zu kreieren.

Du darfst heute bei mir schlafen!
Die TuS A-Jugend stand bereits 2009 im Endspiel und scheiterte am Bundesliganachwuchs aus Balingen/Weilstetten, unglücklich durch ein Gegentor in der letzten Sekunde. In diesem Jahr war das Vorhaben erneut ins Finale einzuziehen ungleich schwerer, den das Teilnehmerfeld in der A-Jugend war “handverlesen” Acht von zehn Badenwürttemberg-Oberligisten und fünf Bayernligisten waren neben Mannschaften aus der Pfalz und Hessen gemeldet. Der TuS hatte eine sogenannte “Todesgruppe” erwischt. HSG Konstanz, TSV Birkenau, TSV Wolfschlugen und der TSV Friedberg waren die Gegner um den Einzug ins Viertelfinale.

Am frühen Samstag Morgen war der Auftakt gegen die HSG Konstanz, und der TuS-Nachwuchs war augenscheinlich noch nicht ganz wach in seinem ersten Turnierspiel. Fehlendes Engagement und Kampfbereitschaft waren die Ursache für das magere 7:7. Eine offene Manöverkritik und Spielaufbereitung, verbunden mit dem Appell, die eigene Einstellung zu überdenken waren der Startschuß für eine enorme Leistungssteigerung. Der TSV Birkenau wurde in einer von den Badensern überhart geführten Partie mit 14:8 in die Schranken gewiesen. Leider forderte dieses Spiel auch ein Opfer: Johannes Stumpf musste das Turnier mit einem Nasenbeinbruch bereits im zweiten Spiel beenden. Die Mannschaft des TSV Wolfschlugen wurde mit 12:6 geschlagen und hatte in der einseitigen Partie nur zu Spielbeginn die Möglichkeit die Begegnung offen zu halten. Nach einer äußerst disziplinierten Nacht war der letzte Gruppengegner am Sonntag Vormittag der Nachbar aus Friedberg, Da die Augsburger Vorstädter nur noch theoretische Chancen auf den Einzug in die nächste Runde hatten, war beim TSV die Motivation nicht mehr im vollen Umfang vorhanden, so dass die Brucker nach anfänglichen Schwierigkeiten Spiel und Gegner kontrollierten und deutlich mit 12:5 gewannen. Mit 7:1 Punkten stand der TuS als Gruppensieger fest und erreichte souverän die Finalrunde.

Ab jetzt wurde der Turnierverlauf etwas hektisch und entwickelte sich zum logistischen Kunstwerk. Ständige Wechsel der Spielorte der beiden im Turnier verbliebenen Mannschaften, mit dem Gepäck für drei Tage und Schlafsäcken und Luftmatratzen sowie einem kaum sperrigen Klappbett ?!? forderten eine perfekte Organisation. Im Viertelfinale trafen die Klosterstädter auf alte Bekannte aus Balingen/Weilstetten.

Konzentriert und mit hohem Tempo wurde der Nachwuchs des Bundesligisten klar beherrscht und der Einzug ins Halbfinale gesichert. Dort schien jedoch Endstation für die Kreisstädter zu sein, denn es wartete kein geringerer Gegner als die SG Kronau/Östringen, das Handballinternat des Bundesligisten Rhein-Neckar-Löwen. Der Spielverlauf ist mit Worten kaum zu beschreiben, und die Brucker Eltern und Zuschauer rieben sich wiederholt ungläubig die Augen, denn was sich auf dem Spielfeld abspielte war zum Teil unfassbar. Unbändiger Wille und einhundertprozentige taktische Disziplin, gepaart mit Einsatz bis zur Selbstaufgabe waren die Mischung, mit der die, mit Jugennationalspielern gespickte Badische Mannschaft an die Wand gespielt wurde. Ungeheure Laufbereitschaft und Aggressivität in der Deckung und ein schier unüberwindbarer Alfons Ludwig im Tor des TuS trieben die Kronauer an den Rande der Verzweiflung. Im Angriff versuchten die Brucker über Tempohandball zum Erfolg zu kommen, waren aber clever genug sich nur aussichtsreiche Würfe aus dem erweiterten Gegenstoß zu nehmen. Im Positionsangriff wurde dann umsichtig und geduldig agiert und immer wieder hochkarätige Torchancen erspielt. Philip Stumpf erwies sich als sicherer Schütze vom Siebenmeter-Punkt und Nick Huber konnte ein ums andere Mal aus dem Rückraum punkten. Mit 11:5 wurde der haushohe Favorit besiegt und der TuS stand wie im Vorjahr im Endspiel des wohl am stärksten besetzten Jugendturniers in Süddeutschland.

Im letzten Turnierspiel des GTÜ-Cup 2010 standen sich die A-Jugend des TuS Fürstenfeldbruck und der HG Oftersheim/Schwetzingen gegenüber. Vor vollbesetzter Halle im Herrenberger Längenholz war es der HG vorbehalten erstmals in Führung zu gehen und das Spiel bis zum 3:3 offen zu gestalten. Dann aber intensivierte der TuS aus Fürstenfeldbruck seine Abwehrarbeit und das Tempo im Spiel nach vorn. Mit sehenswert herausgespielten Toren wurde eine drei Tore Führung erarbeitet. Oftersheim konnte die Brucker Angreifer wiederholt nur mit siebenmeterwürdigen Fouls am Torerfolg hindern und sah sich zudem vermehrt in Unterzahl. Nick Huber war diesmal der sicher Schütze bei den Strafwürfen und verwandelte alle sechs Siebenmeter souverän. Mit 13:9 entschieden die Brucker das Finale des GTÜ-Cups für sich und sicherten sich erstmals den Turniersieg bei diesem prestigeträchtigen Jugendturnier. Freudestrahlend nahm Christian Haller den Wanderpokal aus den Händen des Herrenberger Bürgermeisters entgegen und reckte ihn zu den Zuschauern.
Mit diesem Erfolg im Rücken starten die Brucker nun mit gestärktem Selbstvertrauen in die anstehende Bayernligasaison, in der sie gleich nächsten Samstag in der Wittelsbacher Halle um 15.15 Uhr auf den Bundesliganachwuchs aus dem Großwallstädter HBLZ treffen.

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Quelle: Homepage TuS FFB Handball

10./11.9.2010 GTÜ-Cup in Herrenberg

Veröffentlicht am 14. Sep 2010

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Leicht nervös reisten unsere B1-Mädels zum hochklassig besetzten GTÜ Cup nach Herrenberg. Nach 4 Tagen Trainingslager und kleinem Sightseeingprogramm in Stuttgart ging es am Samstag morgen in einer schweren Gruppe gleich richtig los.

Doch die Gröbis waren von Beginn hellwach. Gegen Aalen/Wasseralfingen und Friedingen/Mühlheim präsentierten sie sich hochkonzentriert und konnten klare Siege einfahren. Insbesondere die starke Abwehrarbeit war Garant für den Erfolg, für die Schwaben gab es kaum ein Durchkommen. Zudem zeigten die Torleute Julia Hoch und Chrissie Baron makellose Partien. Aber auch der Angriff kam richtig in Schwung. Nina Walbrunn und Sabi Schießl führten auf HM im Wechsel Regie, Lulu Schlesinger und Alina Watzlowik gaben auf den Halbpositionen Vollgas und für Sarah Rocher gab es am Kreis ohnehin kein Halten. Schnell wurde im Angriff der Abschluss gesucht und das Spiel wirkte gefällig und sicher. Die sicheren außen Steffi Knott, Steffi Mädel und Michi Müller (auch am Kreis) rundeten die positive Teamleistung prächtig ab. Als Neuzugang Julia Kiemer (TSV Alling) zu ihrem 1. Einsatz für den HCD kam, kam noch mehr Dynamik in das Spiel. Unermüdlich sprintete sie die linke Außenbahn entlang, und belohnte sich mit sehenswerten Toren. So waren die Gröbis für den Höhepunkt der Gruppenphase, das Aufeinandertreffen mit dem deutschen Meister vom JsG Neuhausen-Metzingen, gut eingespiel. Das sollte sich lohnen.

 

Zunächst verpassten die Gröbis gegen Metzingen den Spielanfang und sahen sich rasch 2 Tore im Rückstand, bis Julia Kimer mit einem fulminanten Antritt den Anschluss herstellte. Der respekt war nun abgelegt, von nun an fighteten die Gröbis auf Augenhöhe. Die offensive Abwehr stemmte sich vehement gegen die Antritte der Metzinger Jugendnationalspielerinnen auf RM und RL, und tatsächlich gelang es den Angriffswirbel zu unterbinden. Die Schwäbinnen ließen sich aus dem Konzept bringen und leisteten sich fortan kleinere Fehler. Jetzt schlug die Stunde von Alina Watzlowik. Ein ums andere mal konnte sie sich gegen die Nationalverteidigerin auf RL durchsetzen und der HCD blieb bis zum 6:4 auf Tuchfühlung. Die von den Gröbis leidenschaftlich geführte Partie wurde hektischer und Sabi Schießl kassierte die 2. gelbe Karte/2 Minuten. Nun überschlugen sich die Ereignisse. Beim Tempogegenstoß wurde die verteidigende Nina Walbrunn überrannt: Nasenbeinbruch - oh je!!! es folgten einige seltsame Schiedsrichterentscheidungen und die Proteste der Bank führten zur doppelten Unterzahl. Dank einer unglaublich cleveren wie spielstarken Sarah Rocher wurde der Abstand gehalten und der HCD witterte seine Chance. Für Alina gab es nun kein Halten mehr und mit 4 Toren in Serie drehten die Gröbis das Blatt. 6:8, wow !!! Frei auf das Tor laufend hätte Sarah für eine Vorentscheidung sorgen können, doch sie vergab. Weiter 6:8, noch 2 Minuten - ob`s reicht? Nun hatten die Metzinger die Faxen dick. Abgezockt wendeten sie das Blatt und die Gröbis zeigten Nerven. Vorne Bälle vertan, Konter eingefangen - wenige Sekunden vor Spielende kassierten sie das 10:9, schade!

Der guten Laune tat der Dämpfer jedoch keinen Abbruch. Am Sonntag wurde der Bayernligakonkurrent vom MTV Pfaffenhofen deutlich auf Distanz gehalten, und die Gröbis sahen sich im Viertelfinale dem Bayernligafavoriten vom TSV Ismaning gegenüber. Dieser sollte sich auch heute als zu stark erweisen. Nach vielversprechendem Auftakt setzte es 5 Tore in Serie, und die tolle Moral bröckelte. Bei schwindenden Kräften fehlten nun die Wechselmöglichkeiten und man musste sich letztlich deutlich geschlagen geben. Trotzdem dürfen die Gröbis mit ihren Leistungen mehr als zufrieden sein.

Resumee: Tolles Turnier, toll präsentiert, “Sauber Mädels”!!!

Quelle: Homepage HCD Gröbenzell

SG Kronau/Östringen: C1 Jugend gewinnt beim GTÜ-Cup in Herrenberg!

Veröffentlicht am 05. Apr 2010

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logo_kronauEin erstes Ausrufezeichen setzte unsere c 1 Jugend am vergangenen Wochenende beim taditionell sehr stark besetzten Turnier in Herrenberg. Wie jedes Jahr waren 20 leistungsorientierte C-Jugendteams aus der Schweiz, Österreich und 7 deutschen Landesverbänden nach Herrenberg gekommen um ihren Leistungsstand zu überprüfen.
Am frühen Samtagmorgen fuhren wir deshalb los, um pünktlich 10.15 unser erstes Spiel bestreiten zu können.Beweglich in der Abwehr und zielstrebig beim verwerten der in der Abwehr gewonnen Bällen wurde der Gegener, Schwabmünchen, überrollt und hatte, wie auch der TV Flein im zweiten Spiel keine Chance. Im dritten Spiel, Gegner hier die Gastgeber, war von Anfang an etwas der Schlendrian drin, was dieser auch gleich zu einer 2 Toreführung nutzte. Spätestens nach dem 5:5 aber wurden die Fronten wieder geklärt was zum Entstand von 13:8 führte.
Danach wurden das Zimmer bezogen und der Tag wurde beendet mit dem Spiel der Regionalliga … um 22.30 fielen die müden Krieger in wohlverdienten Schlaf.

Das erste Spiel am Sonntag,Gegner hier der alte badische Rivale SG PF-Eutingen, war eine sehr klare Sache und bei etwas mehr Glück im Abschluss hätte das Ergebnis leicht höher als 11:3 ausfallen können.

Das Finalspiele ihren eigenen Charakter haben, stellten unser Jungs dann beim Viertelfinale gegen die Nachfolger des amtierenden deutschen A-Jugendmeisters, der JSG Neuhausen/ Metzigen fest. Obwohl die bessere Mannschaft,mit den besseren Einzelspielern, gelang es uns nicht uns abzusetzten und mußten bis zum Schluß kämpfen um den Einzug ins Halbfinale zu erreichen. Hier wartete die uns aus einigen Testspielen bekannte starke HSG Hanau (ehemals TS Steinheim). Von Anfang an hochkonzentriert ließ man in der Abwehr ganz wenig zu und auch im Angriff wurden die Chancen sicher verwertet. Ganz sicher mit 14:7 wurde dieses Spiel gewonnen.
Im Endspiel wartete die Mannschaft der HSG Albstadt auf unser Team. Die Gegener machten uns das Leben nicht einfach, vor allem der starke Rückraum rechts hielt seine Mannschaft im Spiel. Letztendlich setzte sich unsere Mannschaft aber auch hier durch und konnte am späten Sonntagabend unter dem Jubel der Fans den Siegerpokal in Empfang nehmen.
Unter dem Strich hatten wir ein erfolgreiches,anstrengendes Wochenende,auf dem sich aufbauen lässt. Auf dem Spielfeld und was genauso wichtig ist,neben dem Spielfeld, präsentierten sich unsere Jungs tadellos und waren somit würdige Vertreter der SG im Schwabenland, was die vielen positiven Kommentare ausserhalb der Halle bewiesen. Weiter so!!

Es spielten: Elyasa Balci, Michelle Hillebrand, Marco Bitz, Lucas Bauer, Lukas Sauer, Maximilian Trost, Moritz Klapdohr, Florian Baumgärtner, Dominik Adam, Said Spahic, Roy James, Leon Bolius.

Quelle: http://www.jung-loewen.de/news/news.php?id=2178

Weibliche A-Jugend der HSG Mannheim siegt beim GTÜ-Cup in Herrenberg

Veröffentlicht am 05. Apr 2010

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Den “finalen Test” vor dem ersten Rundenspiel hervorragend bestanden

hsg_mannheim_1Noch ein bisschen unausgeschlafen - zumal am letzten Ferienwochenende - setzte sich vergangenen Samstag der HSG-Konvoi bereits um halb sieben in Richtung Herrenberg zum GTÜ-Cup in Bewegung. Zum ersten Spiel um 10.06 h gegen den TS Otterweier zeigte sich das HSG-Team hellwach und lag nach 5 Minuten Spielzeit bereits deutlich im 1:6 Toren in Führung.
Dieser schnelle Erfolg ließ die Spielerinnen jedoch leichtsinnig werden und die gegnerische Mannschaft zog über 3:6 und 7:7 gleich auf. Dann aber zeigte die “Hallo-Wach-Motivation” von der Bank wieder ihre Wirkung. Mit rasantem Tempospiel und schönen Gegenstößen zeigten die Mannheimerinnen eine ihrer Stärken und beendeten die Partie erfolgreich mit 12:7 Toren.
Es spielten: Flo Heine (Tor), Mele Veith (Tor), Nadjeschda Bartels, Kristina Bauer, Saskia Fackel (3/1), Krisitin Gärtner, Laura Keller, Anna-Maria Knapp, Maureen Merkel (1), Bianca Schäfer, Svenja Schwarz, Lena Strifler, Caro Trummer (2), Patricia Trummer (6), verletzt: Franziska Schmitt

Auch bei der zweiten Begegnung gegen die SG Schorndorf setzten sich die HSGlerinnen schnell zum 1:6 ab und bauten, ab dem 2:6 zur Spielhälfte, den Abstand kontinuierlich auf 4:12 Treffer aus. Gegen Spielende konnten die Württembergerinnen noch mal zwei Tore nachlegen, doch auch das zweite Vorrundenspiel endete deutlich mit 6:12 Toren.
Es spielten: Flo Heine (Tor), Mele Veith (Tor), Kristina Bauer, Saskia Fackel (1/1), Krisitin Gärtner (3), Laura Keller (3), Anna-Maria Knapp (2), Maureen Merkel, Franziska Pristl, Bianca Schäfer, Svenja Schwarz, Lena Strifler, Caro Trummer (2), Patricia Trummer (1)

Zwischenzeitlich wurde im Ramada-Hotel eingecheckt und auch die mitgereisten Fans waren nach einem kleinen Sektumtrunk und leckerem Eierlikör wieder zu Kräften gekommen. Es konnte also - zumindest von Zuschauerseite aus - munter weitergehen: Und wieder zeigte die HSG ihre Durchschlagkraft und gewann die Partie gegen die bayerische Vertretung, den TSV Haunstetten, mit 11:6 Toren. Es spielten: Flo Heine (Tor), Mele Veith (Tor), Nadjeschda Bartels, Kristina Bauer (1), Saskia Fackel, Krisitin Gärtner (2), Laura Keller (1), Anna-Maria Knapp (1), Maureen Merkel, Bianca Schäfer, Svenja Schwarz, Lena Strifler (2), Caro Trummer (3), Patricia Trummer (1)

Noch deutlicher besiegten die HSG-Mädels die SB BBM Bietigheim mit 18:7 Toren. Wieder konnte das Trainerteam alle Spielerinnen einsetzen und verschiedene Varianten ausprobieren. Es spielten: Flo Heine (Tor), Mele Veith (Tor), Nadjeschda Bartels (1), Kristina Bauer, Saskia Fackel (7/1), Krisitin Gärtner (2), Laura Keller, Anna-Maria Knapp (3), Maureen Merkel (2), Franziska Pristl, Bianca Schäfer, Svenja Schwarz, Lena Strifler (2), Patricia Trummer (1), verletzt: Caro Trummer

Das fünfte und letzte Vorrundenspiel fand gegen die Gastgeber, die SG H2Ku (die bei der BWOL-Quali dem VfL Waiblingen und der JSG Neuhausen/Metzingen den Vortritt lassen musste) statt. Bis zum 2:3 war die Partie noch ausgeglichen. Es zeigten sich gegen Ende dieses langen Tages auch schon die ersten Ermüdungserscheinungen. Noch einmal wurden die letzten Kräfte mobilisiert und die HSG-Mädels konnten 5:9 Toren den fünften Sieg an diesem Tag verbuchen. Es spielten: Flo Heine (Tor), Mele Veith (Tor), Nadjeschda Bartels, Kristina Bauer, Saskia Fackel, Krisitin Gärtner, Laura Keller, Anna-Maria Knapp (1), Maureen Merkel (2), Franziska Pristl (1), Bianca Schäfer (1), Svenja Schwarz, Lena Strifler (3/2), Patricia Trummer (1)

Die Vorrunde hatte das Team demnach sehr erfolgreich mit 10:0 Punkten und 62:30 Toren abgeschlossen. Nach der Rückfahrt ins Hotel stärkte sich die Mannschaft am vorbereiteten Büffet und durfte dann in der Wellness-Oase in Whirlpool und Sauna entspannen und die Blessuren dieses anstrengenden ersten Turniertages auskurieren. Schließlich sollten die jungen Damen fit und “refreshed” in die Endrunden am nächsten Tag starten können. Das Eltern-Kontrast-Programm bestand aus einem „griechischen Abend”, der seinen promillehaltigen Abschluss in der trummerschen Suite fand.

Nach einem ausgiebigen und stärkenden Frühstück, das sich die Spielerinnen - wie auch der „Fan-Trupp” - am reichhaltigen Hotel-Büffet auswählen konnten, standen die HSG-Spielerinnen um 12.00 h im Viertelfinale der SG Leonberg/Eltingen, dem Gruppenvierten aus der 2. Gruppe, gegenüber. Anfangs entwickelte sich ein spannendes Duell. Doch ab der 6. Spielminute zeigten die HSGlerinnen, was sie drauf haben. Konsequent wurde umgesetzt, was zuvor im Training erarbeitet wurde. Wiederum überzeugten die Mädels mit einer prima Mannschaftsleistung und siegten mit 11:7 Toren - Halbfinale erreicht! Es spielten: Flo Heine (Tor), Mele Veith (Tor), Nadjeschda Bartels, Kristina Bauer, Saskia Fackel (1/1), Krisitin Gärtner, Laura Keller, Anna-Maria Knapp, Maureen Merkel, Bianca Schäfer, Svenja Schwarz, Lena Strifler (1/1), Caro Trummer (5), Patricia Trummer (4)

Im nun folgenden Halbfinale, dem - vorläufigen - “Spiel der Spiele” traten mit Ann-Kathrin Giegerich (JSG Untermain) und Melanie Veith zwei Nationaltorhüterinnen mit ihren Teams gegeneinander an. Längst hatte sich dies auch in den Köpfen der Spielerinnen festgesetzt. Die Mannheimerinnen hatten schon einen Siebenmeter vergeben, ehe in der 3. Spielminute den Hessinnen der erste Treffer des Spiels gelang. In der vierten Spielminute fiel der Ausgleich zum 1:1. Man merkte dass beide Mannschaften wohl zu viel Respekt voreinander hatten. Es schlichen sich technische Fehler ein, die Torwürfe wurden zu unpräzise ausgeführt und ein ums andere Mal scheiterte man an der gegnerischen Keeperin. Doch auch Melanie Veith im Mannheimer Kasten war wieder einmal glänzend aufgelegt und entschärfte mehrere Torschüsse. Zur Spielhälfte, nach langen 10 Minuten, gingen die “Juniorbienen” mit einem Siebenmeter in Führung, doch postwendend schlug daraufhin ein verwandelter HSG-Siebenmeter im gegnerischen Tor ein (11.). Gleich darauf musste Ann-Kathrin Giegerich wieder hinter sich greifen und die HSG ging mit 3:2 Toren in Führung. Wieder Ausgleich durch die JSG, 3:3. Auch die 4:3 -Führung wird wieder ausgeglichen. Dann kann sich die kampfbereite Truppe der HSG einen wichtigen 2-Tore-Vorsprung verschaffen (6:4/17.). Es bleibt weiter spannend, als die Gegner auf 6:5 verkürzen. Es sind noch eineinhalb Minuten zu spielen als Caro Trummer mit einer Zeitstrafe vom Spielfeld verwiesen wird. Eineinhalb Minuten bis zum Spielende in Unterzahl! Doch die Mannheimerinnen geben nicht auf, erhöhen den Abstand auf 2 Tore zum 7:5. Nun kann eigentlich nichts mehr passieren, und mit enormen Kampfgeist und Vertrauen ins eigene Können setzten sie noch einen drauf und beenden diese Zitterpartie wenige Sekunden vor dem Schlusspfiff clever und cool mit 8:5 Toren - wir sind im Finale!
Es spielten: Flo Heine (Tor), Mele Veith (Tor), Nadjeschda Bartels, Kristina Bauer, Saskia Fackel (2/1), Krisitin Gärtner (1/1), Laura Keller, Anna-Maria Knapp, Maureen Merkel, Franziska Pristl, Bianca Schäfer, Svenja Schwarz, Lena Strifler (1), Caro Trummer (1), Patricia Trummer (3)

Bis in die Fingerspitzen motiviert vom vorangegangenen Erfolg traten die HSG-Mädels im Finale gegen den SV Allensbach, einen Gegner aus der BWOL-Runde, an. Dass auch diese Begegnung wieder ein heißer Kampf werden würde war allen klar, trotzdem wollte man - wenn schon denn schon - nun auch noch im Finale siegen und den Pokal mit nach Hause nehmen.

Die Finalisten lieferten sich einen offenen Schlagabtausch. Im Minutentakt schlugen die Bälle in den gegnerischen Tor ein. Ein schnelles, Kräfte zehrendes Match entwickelte sich. Nach 10 Minuten Spielzeit stand es schon 7:7. Keine der Mannschaften schaffte es, sich auf mehr als 1 Tor abzusetzen, umgehend wurde ausgeglichen. Die Nerven lagen blank: auf der Trainerbank, der Zuschauertribüne, wohl auch auf dem Spielfeld. Die Mannschaften schenkten sich nichts. In der letzten Spielminute hatten die Mädels vom Bodensee gerade zum 11:11 ausgeglichen und die HSG war in Ballbesitz. Würden die Mannheimerinnen nun noch den Mumm haben sich über die letzten Sekunden zu retten, dann würde das Spiel in die Verlängerung gehen. Sie hatten nicht nur den Mumm, sondern fackelten nun nicht mehr lange und schossen sich in letzter Sekunde beherzt mit einem treffsicheren Wurf von Anna-Maria Knapp zum 12:11 Sieg! Es spielten: Flo Heine (Tor), Mele Veith (Tor), Nadjeschda Bartels, Kristina Bauer, Saskia Fackel (3/2), Krisitin Gärtner (2), Laura Keller, Anna-Maria Knapp (2), Maureen Merkel, Bianca Schäfer , Svenja Schwarz, Lena Strifler (3/2), Caro Trummer (2), Patricia TrummerKein Bild

hsg_mannheim_2Verlustpunktfrei haben die Mädchen der weiblichen A-Jugend den GTÜ-Cup als Turniersieger beendet und die lange Vorbereitungszeit mit dieser hervorragenden Leistung gekrönt. Jetzt durfte ausgelassen gejubelt, gesungen und gefeiert werden, Mädels und Trainer lagen sich in den Armen und auch die Eltern auf der Tribüne stimmten lautstark in den Jubel mit ein. Zur Siegerehrung um 19.00 h machten die Mannheimerinnen noch einmal Stimmung und rissen mit dem vom Steffen Piffkowski angestimmten “Badener-Lied” alle Turniersieger aus Baden und die badischen Zuschauer mit, die sich nun alle erhoben und kräftig mitsangen.
Glückwunsch an die weibliche A-Jugend mit ihren Trainern Melanie Konrad und Steffen Pifffkowski! Das habt ihr klasse gemacht!

Quelle: http://www.hsg-mannheim.de/cms/index.php?option=com_content&task=view&id=63&Itemid=272