Pressespiegel – 2007

Männliche A- und B-Jugend der JSG im Finale des GTÜ-Cups

Veröffentlicht am 12. Sep 2007

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Am Ende der Sommerferien steht bei den Jugendhandballern der JSG Neuhausen-Metzingen ein Termin fest im Terminkalender: Der Internatinale GTÜ-Cup in Herrenberg, veranstaltet von der SG Herrenberg-Haslach-Kuppingen, inzwischen eines der bestbesetzten Hallenturniere in Süddeutschland. Dabei konnten die männliche A- und B-Jugend ihre Erfolge aus dem letzten Jahr bestätigen: beide Mannschaften gelangten ins Finale dieses hochkarätig besetzten Turniers.
Die männliche B-Jugend konnte ihre vier Vorrundenspiele souverän gewinnen; nach Siegen gegen den HSC Schmiden-Öffingen (Württemberg), TSV Friedberg (Bayern), SG Mannheim-Sandhofen (Baden) und im Lokalderby gegen den VFL Pfullingen zog die JSG als Gruppenerster ins Viertelfinale ein. Der Spielplan wollte es so, das genau diese Paarung (gegen den VFL Pfullingen) in der jetzt beginnenden K.O-Runde nochmals anstand; auch hier setzte sich wieder das Ermstalteam durch. Das Halbfinale gegen die HSC Schmiden-Öffingen endete knapp mit 12:11 für die JSG, so dass es im Finale gegen den amtierenden süddeutschen Vizemeister JSG Balingen-Weilstetten ging. Die Lochenfüchse hatten eindeutig mehr Kraftreserven und erreichten verdientermaßen den Turniersieg; der zweite Platz nach dem Turniersieg im vergangenen Jahr ist aber ebenfalls ein Fingerzeig, dass mit der B-Jugend der JSG auch in diesem Jahr zu rechnen ist.
JSG B-Jugend: Dirr, Lutter; Knoll, T. Keinath, Metzger, Ewald, Schliedermann, Schiller, Vögtlin, Gotthardt, Klingler.
Die männliche A-Jugend der JSG stand dem nicht nach: auch sie gewann alle vier Vorrundenspiele gegen den ATV Basel (Schweiz), TSV Friedberg (Bayern), HSC Schmiden-Öffingen (Württemberg) und die HSG Konstanz (Südbaden) deutlich. Auch hier wollte es der Spielplan so, dass im Viertelfinale nochmals die HSG Konstanz der Gegner war. Die JSG bestätigte den Erfolg der Vorrundenspiele und zog ins Halbfinale ein. Dort hieß der Gegner VTV Mundenheim aus der Pfalz, der vor zwei Jahren souveräner B-Jugendsieger dieses Turniers war. Dieses Spiel war das beste des gesamten Turniers; die JSG zog mit einem 14:11-Erfolg ins Finale ein. Das Finale gegen den HSC 2000 Coburg war die Wiederholung des Finales der beiden Vorjahre; nach den Finalniederlagen 2005 und 2006 aber dieses Mal mit dem besseren Ende für die JSG, die sich nach 2003 und 2004 erneut in die Turnier-Siegerliste eintragen konnte.
JSG A-Jugend: Azevedo-Marques, Riese, Vogel; Lehmann, Maier, P. Keinath, Thiemann, Finkbohner, Friessnig, Promies, Loser, Schliedermann, Schiller.

Bericht der JSG Neuhazsen Metzingen vom 15.09.2007 (Homepage)

“Heiße Phase” / GTÜ-Cup erfolgreich abgeschlossen

Veröffentlicht am 12. Sep 2007

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Am vergangenen Mittwoch standen die letzten Testspiele für die wB/wA-Jugend auf dem Programm. Gegner waren diesmal die Hessischen Oberligateams (wB/wA) des TV Siedelsbrunn ( http://www.tv02-siedelsbrunn.de ).
Wie in den vorherigen Begegnungen benötigten die TSV-Talente wieder eine relativ lange Anlaufzeit, um auf Touren zu kommen, bestätigten dann aber wieder ihren Leistungsstand mit einem klaren 30:10 (wB) bzw. im Anschluß 29:18 (wA).
Von Freitag bis Sonntag traten die Teams dann, als Abschluß der Vorbereitungsphase, beim hochkarätig besetzten GTÜ-Cup in Herrenberg an ( http://www.sgh2ku-turnier.de ).
Die wB musste dabei der Doppelbelastung durch die Einsätze in der wA Tribut zollen und schied, trotz guter Leistungen in einer starken Gruppe, nach 5 Spielen in der Vorrunde unglücklich aus. Umso engagierter gingen die Mädels dann in der A-Jugend zu werke und schafften nach hervorragenden Leistungen ungeschlagen den Einzug ins Halbfinale.
Dort wartete mit dem selbsterklärten Turnierfavoriten SV Allensbach ein vermeindlich zu dicker Brocken auf die TSV-Kücken. Doch mit Wille, Stolz und Herzblut belehrten die Spielerinnen ihren Trainer eines besseren und schafften in einer aufopferungsvoll geführten Begnung die Sensation = FINALE!
Hier traf man auf die körperlich deutlich überlegene Mannschaft aus Ismaning - und wiederum spürte man den TSV-Teamgeist. Mit Tempo, Spielwitz und unbändigem Willen stemmten sich die Mädels ein ums andere Mal gegen die Münchnerinnen und trotzen ihnen ein unentschieden ab. Da keines der Teams eine Niederlage verdient hatte, entschied man sich den Pokal im 7m-Werfen zu vergeben. Hier hatte Ismaning das Glück auf seiner Seite, was die Leistung der TSV-A-Mädels in keinster Weise schmälerte.

Bericht vom TSV Birkenau vom 12.09.2007 (Homepage)

B- und C-Jugend des TVB beim GTÜ-Cup in Herrenberg

Veröffentlicht am 10. Sep 2007

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Kategorie: Nachwuchs Von: Roland Wissmann
bittenfeld_1_2007Die B- und C-Jugend des TV Bittenfeld besuchten am vergangenen Wochenende in Rahmen der Vorbereitung das hochklassig besetzte Jugendturnier der SG Haslach/Herrenberg/ Kuppingen. Beim Turnier nahmen zahlreiche Top-Teams aus verschiedensten Bundesländern teil.
Die B-Jugend musste in der Vorrunde am Samstag neben den im HVW-Lehrgang weilenden Marvin Gille auch auf die C-Jugendlichen Kaderspieler Michael Seiz und Marc Wissmann verzichten, die parallel mit ihrem Team spielten. Mit dieser Rumpftruppe gab es nur im ersten Spiel gegen die TGS Pforzheim was zu holen, die man nach gutem Spiel deutlich bezwang. Aber bereits in den nächsten beiden Begegnungen gab es für unsere Jungs nichts mehr zu holen. Gegen den TuS Fürstenfeldbruck (Bayern) lag man zwar noch mit 3:1 in Führung, doch was dann kam war mehr als ein kleiner Aussetzer. Innerhalb weniger Minuten lag man 9:3 im Rückstand und verlor noch mit 12:4 Toren, was für das nächste Spiel böses erahnen ließ. Denn da traf man auf eines der Top-Teams aus Württemberg, die JSG Balingen-Weilstetten. Da man sich viel zu wenig zur Wehr setzte, verlief die Partie recht einseitig. Mit einer deutlichen Niederlage machten sich unsere Jungs auf den Heimweg, am nächsten Tag sollte wenigstens das letzte Vorrundenspiel gegen den BSV Phönix Sinzheim für bessere Stimmung sorgen. Doch das tat es nicht. Erstens präsentierte man sich in diesem Match noch unter seinen Möglichkeiten und verlor knapp mit 13:14. bittenfeld_2_2007Obwohl mit Marvin Gille wieder mehr Spielstärke zu sehen war. Zweitens verletzte sich Benedikt Strozynski schwer - Mittelhandbruch. Er wird dieses Jahr nicht mehr am Spielbetrieb teilnehmen können. Jetzt wird es für die B-Jugend in der Verbandsklasse noch schwerer, verliert man mit Bene doch einen robusten Stammspieler des älteren Jahrgangs. Alles in Allem kein gutes Wochenende für die B-Jugend die am kommenden Samstag im ersten Rundenspiel in Bartenbach antreten muss. Trotz diesen widrigen Vorraussetzungen wollen die Jungs in dieser Saison mit guten Leistungen glänzen und vielleicht gelingt ja die eine oder andere Überraschung.
Bei der C-Jugend lief das Turnier besser. Obwohl die Jungs auch nicht gerade mit der gewohnt guten Leistung auftraten. Vor allem nicht in der Vorrunde. Da gab es nach durchschnittlichen Vorstellungen gegen die SG Pforzheim/Eutingen, HC Schmiden Oeffingen, TV Eppelheim jeweils knappe Siege und im letzten Vorrundenspiel, als man bereits als Gruppensieger feststand, ein mageres Unentschieden gegen die HSG Mimmenhausen/Mühlhofen. Am nächsten Tag waren die Viertelfinale angesetzt der TVB traf auf das Team der TG Steinheim aus Hessen. Die kämpften verbissen um den Einzug in das Halbfinale unsere Jungs hatten am Ende, aufgrund der besseren Spielanlage, aber die Nase vorn (13:12). Mit diesem Sieg wurde die Müdigkeit aus den Leibern getrieben und im Halbfinale präsentierte sich die C-Jugend von ihrer besseren Seite. Wieder traf man auf den Gegner der Vorrunde, die SG Pforzheim/Eutingen. Nach starker Vorstellung bezwang man die Badener diesmal deutlich mit 11:6. Das Endspiel war erreicht.
Das Finale fand dann unter tollen Rahmenbedingungen statt, so wie es sich für solch ein Spitzenturnier gehört. Zahlreiche Zuschauer säumten die Ränge, die Teams liefen ein und wurden einzeln Vorgestellt und während des Spiels war der Hallensprecher aktiv. Der Gegner: SG Kronau/Östringen, die sich bundesweit mit ihrer hervorragenden Jugendarbeit einen Namen gemacht hat und über ein Leistungszentrum mit hauptamtlichen Trainern verfügt. Dinge von denen man im kleinen Handballdorf (im Moment) nur träumen kann. Aber auch Bittenfeld hat in der Talentförderung einen guten Namen auch hier wird die Nachwuchsarbeit mit viel Engagement betrieben, wenn auch unter anderen Rahmenbedingungen.
Das hochklassige Finale wurde Anfangs vom TVB bestimmt der mit guten Kombinationen immer wieder die Lücken in der Abwehr der SG fand. Auch in der Defensive stand man sehr konzentriert. Die 5:2-Führung war hochverdient. Doch im weiteren Verlauf des Spiels ließ die Kraft merklich nach. Bittenfeld musste seine Leistungsträger länger auf dem Feld lassen, die SG Kronau/Östringen hatte die ausgeglichenere Bank. Das zeigte sich in der Schlussphase des Spiels sehr deutlich. Der TVB baute ab, Kronau nahm das Spiel in die Hand und siegte mit 12:10. Dem TVB blieb „nur” der zweite Platz. Doch die C-Jugend hat sich am Finaltag in guter Verfassung gezeigt.

 Bericht vom TV Bittenfeld vom 10.09.2007 (Homepage)

Junglöwinnen erreichen hervorragenden 2. Platz beim int. GTÜ Cup in Herrenberg

Veröffentlicht am 10. Sep 2007

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jsg_kronau_2007Am Freitag startete unser Team der weiblichen C1 Jugend zum Turnier nach Herrenberg.
Endlich ein Leistungstest nach den großen Ferien und der Vorbereitungsphase.
Nach einer kurzweiligen Fahrt über den Schwarzwald bezogen wir unser Quartier bei unseren Gastgebern. Als alles seinen Platz gefunden hatte starteten wir zur Erkundung der Turnierstätte, anschliesend ließen wir den Abend nach dem gemeinsamen Mannschaftsessen gemütlich ausklingen.
Der GTÜ Cup ist eine Plattform für weibliche und männliche Jugendmannschaften der jeweils höchsten Spielklasse, eine echte Standortbestimmung auf höchstem sportlichen Niveau.
Am Samstag starteten wir in den ersten Turniertag.
Unser erstes Spiel in der Sporthalle Kuppingen, war gegen die Gastgeberinnen der SG H2K.
Unsere Junglöwinnen gingen hochmotiviert ans Werk und zeigten ihre Krallen, mit 19:3 dominierten sie
dieses Match. Im 2. Spiel wartete der Bundesliganachwuchs aus Allensbach auf uns.
Hier sah man sich einer sehr starken Mannschaft gegenüber, doch wussten unsere Mädels durch schnelles Spiel und clevere Aktionen zu gefallen und entschieden auch diese Partie mit 12:7 für sich.
Am Samstagabend besuchten wir die Playersnight in der Disco Orange, die diese Veranstaltung extra für die Spielerinnen und Spieler des GTÜ Cups initiierten. Leider konnten wir nicht so lange dort sein da am Sonn-tag bereits um 06.00 Uhr der Wecker klingelte und den 2. Turniertag einläutete.
Jetzt standen die bayrischen Vertreterinnen aus Ismaning als nächster Prüfstein bereit, hier bot sich den zahlreichen Zuschauern ein hochklassiges Spiel beider Seiten. Mit 13:10 konnten wir auch Ismaning
besiegen. Das letzte Spiel der Gruppenphase war gegen die Bezirksauswahl Enz Murr Kreis
aus Bietigheim / Metterzimmern. Ein Hammerspiel unserer JUNGLÖWINEN sahen nun die zahlreich
vertretenen Eltern und Fans unserer Mannschaft. Sehr diszipliniert setzte man die Vorgaben um.
Mit viel Übersicht und Cleverness gewannen wir auch dieses Spitzenpiel mit 9:7.
Somit waren wir Gruppensieger und mit den starken ungarischen Mädels aus Kestelek noch
Verlustpunktfrei.
Für die Halbfinalpaarungen waren somit Kestelek (Ungarn) und Bietigheim / Metterzimmern sowie der TSV Haunstetten, der gegen uns um den Finaleinzug im ersten Halbfinale antreten musste qualifiziert.
Die Mädels aus Haunstetten bekamen jetzt auch die volle Löwenpower zu spüren und zogen
gegen uns mit 16:11, nach wiederum einer klasse Partie, den Kürzeren.
Jetzt standen wir als einziges Team ohne Verlustpunkte im Finale des hochklassig besetzten und super or-ganisierten GTÜ Cups in Herrenberg.
Unser Gegner dort waren wieder die Mädels der Bezirksauswahltruppe von Bietigheim.
Jeder in der vollbesetzten Längenfeldhalle in Herrenberg wusste das es noch ein Kampf auf biegen und
brechen geben würde - ein würdiges Finale eben.
Unter tosendem Beifall kamen die Spielerinnen der Teams in die Halle und wir starteten fulminant, zogen auf 2:0, 3:1; 4:2 weg, jetzt fielen 2 Treffer in Folge für die Gegnerinnen zum 4:4. Wir setzen wieder den Treffer zum 5:4, über das 5:5, 6:7, 7:7 ging es ständig hin und her. Leider wurden uns in dieser Phase 2 Treffer nicht anerkannt und auf der anderen Seite lief es für Bietigheim perfekt.
In der 18. Minute waren die Gegnerinnen mit 10:8 in Führung, wir mussten im Angriff ein höheres Risiko
gehen und fingen uns dadurch am Ende noch 2 weitere Kontertore ein. Schlieslich siegten die Mädels aus Bietigheim mit 13:8 dieses packende Finale.
Unsere Junglöwinnen zeigten sich sehr gut aufgestellt für die Runde in der Talentliga Süd, in die wir am Sonntag den 16.09.07, beim dem TSV Jöhlingen starten.

Bericht der SG Kronau/Östringen vom 10.09.2007

Gut besetztes Jugendturnier

Veröffentlicht am 09. Sep 2007

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In H2Ku als A- und B-Jugend erfolgreich

Ein Mammutprogramm absolvierte die weibl. B-Jugend als Saisonvorbereitung in Haslach-Herrenberg-Kuppingen. Vorweg ein Dankeschön an die H2Ku, deren Turnier-Initiator Carsten Krebs den Spielplan so organisierte, dass die weibl. B-Jugend des TSV Ismaning gleichzeitig das B- und A-Jugendturnier spielen konnte. Am Samstagvormittag zu früher Stunde wurden 3 A-Jugendspiele absolviert. Am Nachmittag folgten 2 B-Jugend-Vorrundenspiele. Der Ehrgeiz war geweckt, winkte doch in beiden Disziplinen das Weiterkommen. Disco-Night freiwillig verkürzt, Rosi von sonntaglicher Verpflichtung befreit, Julchen nach erfolgreichem Damenspiel noch geschwindt samt Trainerin “eingeflogen”: Am Sonntag dann großes “Hallenhüpfen”: als A-Jugend weitere 2 A- und dazwischen 2 B-Jugendspiele, beides erfolgreich abgeschlossen, und so stand man plötzlich sowohl im Halbfinale der A- als auch der B-Jugend. In der A-Jugend reichten die Kräfte noch zu einem knappen Sieg gegen die HG Amberg, in der B-Jugend konnte man dem späteren Turniersieger aus der Regionalliga Südwest, TV Mundelfingen, nicht mehr Paroli bieten. 2 1/2 Stunden Pause bis zum A-Jugend-Finale, und die ISIs setzten zum großen Schlag an. Spannend bis zum Schluss hieß es am Ende 11 : 11 gegen den nordbadischen Oberligisten TV Birkenau. Im Siebenmeterschießen bewiesen die ISIs Nerven und Treffsicherheit, alle Schützinnen verwandelten eiskalt, und Angi Richter hielt einen Strafwurf der Birkenauer Mädels. Der Sieg der ISIs an diesem Mammut-Handball- Weekend war einer gschlossenen Mannschaftsleistung und einem bewundernswerten Kampfgeist aller Mädels zuzuschreiben. Ein Dankeschön an alle Eltern, die sich für die “einfachen Dienste” verantwortlich zeichneten und die Mädels von Halle zu Halle transportierten und frenetisch anfeuerten. Für die ISIs dabei: Angela Richter und Sandra Herrman im Tor; Pauline und Charlotte Pfaff, Tizia Hirster, Laura Dombrowski, Kathleen Braun, Julia Steinkohl, Helena und Carola Hertlein, Michaela Maier, Carola Störch, Rosemarie Hascher. Am kommenden Wochenende nehmen die ISIs in Würm-Mitte an einem weiteren Turnier teil, bevor am 22./23.9. die Bayernliga-Saison beginnt.

Bericht des TSV Ismaning vom 09.09.2007 (Homepage)

Qualität geht auch künftig vor Quantität

Veröffentlicht am 09. Sep 2007

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Allem Kampfgeist zum Trotz: Jonathan Horsch ging mit seiner C-Jugend ebenso wie die restlichen NachwuchsMannschaften der SG Haslach/Herrenberg/Kuppingen beim eigenen Turnier leer aus GB-Foto: Bäuerle

Allem Kampfgeist zum Trotz: Jonathan Horsch ging mit seiner C-Jugend ebenso wie die restlichen NachwuchsMannschaften der SG Haslach/Herrenberg/Kuppingen beim eigenen Turnier leer aus GB-Foto: Bäuerle

Wer am Sonntag gegen 15 Uhr auf der Tribüne der Längenholzhalle saß, dürfte sich gefragt haben, ob er nicht zufällig bei einem Regionalliga-Heimspiel der SG Haslach/HerrenbergKuppingen gelandet ist. Hunderte Fans, tolle Stimmung und Handball vom Allerfeinsten begeisterten die Besucher auf den Rängen. “Ich bekomme eine Gänsehaut nach der anderen”, schwärmte Mitorganisator Freddy Kuhn über die Jubelströme.
VON MICHAEL ZIEGLER
Dass es am Ende zu so einer grandiosen Stimmung kam, haben die Verantwortlichen auch einer kleinen, dafür aber umso effizienteren Umstellung im Spielplan zu verdanken. Denn heuer wurden erstmals alle Finals der sechs Konkurrenzen im Längenholz ausgetragen. In den Jahren zuvor hatten die männliche und weibliche C-Jugend ihre Sieger separat in Kuppingen oder Haslach ermittelt. “Sie haben dort vor leeren Rängen gespielt”, berichtete Turnierleiter Carsten Krebs, “das war ein unbefriedigender Zustand.” Durch die neue Regelung hätte man nun die Garantie, dass die Arena bis zur Siegerehrung um 17 Uhr voll besetzt ist. “Jetzt platzt die Halle aus allen Nähten, das ist wirklich eine tolle Sache”, jubelte auch Freddy Kuhn.
Auch bei der 13. Auflage des Turniers wies die SG Haslach/Herrenberg/Kuppingen ein starkes Teilnehmerfeld auf. Neben zahlreichen Top-Teams aus der näheren Umgebung reisten auch Mannschaften aus ganz Deutschland sowie der Schweiz und Ungarn an. “So ein Turnier wird durch das internationale Flair natürlich enorm aufgewertet”, erklärte Carsten Krebs, der sich deshalb in Zukunft um weitere Teams aus dem Ausland bemühen will. Die schon vorhandenen Kontakte nach Frankreich, aber auch in andere Länder, sollen intensiviert werden. “Das würde die Qualität und den Reiz noch einmal deutlich erhöhen”, meinte Krebs, der vor allem bei der weiblichen Konkurrenz qualitativ noch etwas Luft nach oben sieht.
Im männlichen Bereich gab es enorm starke Handballer zu sehen, die mit hohem Tempo die Zuschauer staunen ließen. Einziger Wermutstropfen: Ein Heimsieg blieb den SG-Talenten verwehrt. Die als Titelverteidiger ins Rennen gegangene B-Jugend musste sogar schon in der Vorrunde die Segel streichen. Den Sieg sicherte sich dagegen die JSG Balingen/Weilstetten im HVW-Finalderby gegen die JSG Neuhausen/Metzingen. Bei den Mädels dieser Altersklasse siegte der VTV Mundenheim vor dem TV Ruchheim. Bei der A-Jugend lief es für die mit Außenseiterchancen ins Rennen gegangene SG auch nicht besser. Dagegen behielt die JSG Neuhausen/Metzingen in einer Neuauflage des Endspiels von 2006 diesmal gegen den HSC 2000 Coburg die Oberhand, genauso wie der TSV Ismaning gegen den TSV Birkenau bei der weiblichen A-Jugend.
Freddy Kuhn machte seinen Schützlingen als stellvertretender Jugendleiter des VfL Herrenberg aber keinen Vorwurf: “Das frühe Ausscheiden unserer Teams hing vor allem mit den enorm starken Gegnern zusammen.” Zu diesen gehörte bei den Mädels auch wieder die C-Jugend aus Kistelek, die schon zum siebten Mal in Herrenberg zu Gast war und in den Vorjahren bei jeder Teilnahme zu den besten Mannschaften gezählt hatte. In diesem Jahr war für die Gäste im Halbfinale Endstation, den Cup sicherte sich die SG Bietigheim/Metterzimmern. Bei den Jungs stand der favorisierte Bundesliga-Nachwuchs der SG Kronau/Östringen ganz oben auf dem Siegertreppchen.
Am Abend vor dem verpassten Triumph hatten die Ungarinnen bei der dritten “Players Night” in einer Gültsteiner Disco erste Kontakte zu den deutschen Handballern geknüpft. Die Stimmung war “ausgelassen und überaus freundschaftlich”, wie Freddy Kuhn berichtete. Nach der positiven Resonanz in der Vergangenheit soll der Partyabend fest etabliert werden. Der Transport von Herrenberg nach Gültstein war durch einen original englischen Doppeldeckerbus gewährleistet. “Unser Partybus war total angesagt”, schmunzelte Krebs über die Begeisterung der Ballwerfer, die im nächsten Jahr möglicherweise nicht nur zum Feiern, sondern auch zum Spielen nach Gültstein fahren dürfen. Durch den bald fertiggestellten Neubau der dortigen Halle könnte der GTÜ-Cup in Zukunft in sechs statt bisher in fünf Hallen über die Bühne gehen. Damit einhergehen wird aber wohl nicht zwangsläufig eine Erhöhung der Teilnehmerzahl. “Für uns kommt Qualität vor Quantität”, stellte der Turnierleiter klar. Die zusätzliche Halle könnte aber für mehr Komfort sorgen und den voll gestopften Spielplan etwas entlasten. “Das sind aber alles Überlegungen, ich möchte da nicht zu konkret werden”, schränkte Krebs ein.
Eine erste Änderung, um die Belastung der Talente einzuschränken, sorgte in diesem Jahr gleich für positive Bewertungen. So wurde das Spiel um Platz drei gestrichen. Freddy Kuhn: “Die meisten haben da keine Lust mehr. Was zählt, ist schließlich das Finale.” Widersprochen hat niemand.

Quelle “Gäubote vom 09.09.2007″

SG ist restlos ausgebucht

Veröffentlicht am 07. Sep 2007

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freddy_kuhn_2007

Hat die Siegerpokale neu gestaltet: SG-Trainer Freddy Kuhn GB-Foto: gb

“Wir wollen den jugendlichen Handballern das Gefühl mit nach Hause geben: Es war geil, dabei gewesen zu sein”, sagt Carsten Krebs von der SG Haslach/Herrenberg/Kuppingen. Er ist der Hauptorganisator des GTÜCups an diesem Wochenende.
VON SASCHA HILLER
Das hochkarätig besetzte Jugend-Turnier steigt wie gewohnt am letzten FerienWochenende in gleich fünf verschiedenen Sporthallen in und rund um Herrenberg. In diesem Jahr sind im Längenholz und im Markweg sowie in Haslach und Kuppingen 77 Mannschaften von der C- bis zur A-Jugend aus der Region und fünf weiteren Bundesländern am Start. Getoppt wird das Teilnehmerfeld durch den Besuch von zwei Handball-Teams aus dem schweizerischen Basel der Kontakt zur männlichen und weiblichen A-Jugend kam über Schiedsrichter zustande, die schon mehrmals in Herrenberg gepfiffen haben sowie von den Handballerinnen aus dem ungarischen Kistelek (weibliche C-Jugend). Weil das Turnier mit 77 Teams ausgereizt ist, musste die SG rund 30 Vereinen absagen.
Aus Kistelek ist bereits zum sechsten Mal eine Mannschaft dabei. In der Vergangenheit haben die Ungarn meist um den Sieg mitgespielt. Deshalb erwartet Carsten Krebs die ungarischen Gäste auch in diesem Jahr wieder auf den vorderen Plätzen. Er ist vor allem gespannt, wie der Wettbewerb der männlichen A-Jugend enden wird: “In dieser Altersklasse spielen nur hochkarätige Teams.” Auch die gastgebende SG sei nicht zu unterschätzen.
Das Turnier der SG hat sich in den vergangenen Jahren zu einem hochklassigen Wettbewerb entwickelt und zum zweitgrößten im süddeutschen Raum. Einzig das “Internationale Biberacher Osterturnier” ist noch größer. Zum einen wollen Carsten Krebs und seine Mitstreiter den Leistungshandball fördern, zum anderen aber auch Spaß und Freude in den Vordergrund rücken. Der Samstagabend steht deshalb ganz im Zeichen der “Playersnight”. In einer Disco in Gültstein wird gemeinsam gefeiert. Zum Transport setzt der Veranstalter einen Doppeldeckerbus ein, der zwischen der Disco und den Übernachtungsmöglichkeiten in den Schulen im Herrenberger Längenholz pendelt. Krebs: “Wir rechnen mit 600 Übernachtungsgästen.”
Die Final-Begegnungen in allen Altersklassen werden am Sonntag ab 14 Uhr im Längenholz ausgetragen. “Diese Änderung im Spielplan haben wir vorgenommen, damit alle Zuschauer in der Halle gebündelt werden und dort für gute Stimmung sorgen”, erklärt Carsten Krebs. Etwas Besonderes hat sich die SG für die Siegerehrungen ausgedacht. Alle Gewinner erhalten selbst angefertigte Pokale. Macher und Ideengeber ist Jugend-Trainer Freddy Kuhn. “Mir haben die herkömmlichen Pokale einfach nicht mehr gefallen, deshalb habe ich mir über neue Kreationen Gedanken gemacht”, sagt der Schreiner. Als Kollegen von ihm einen Kegelpokal entworfen hatten, beschloss er, den Handball-Weltmeisterschaftspokal unter die Lupe zu nehmen und anhand dieses Modells eine vereinfachte Ausführung aus Holz anzufertigen. Sein Prototyp stieß beim Organisationsteam prompt auf große Zustimmung. Die sechs Wanderpokale sind 50 Zentimeter hoch und 20 Zentimeter breit, stellen einen Handballer mit einer Edelstahlkugel als Ball dar. Hätte man die kleinen Statuen gekauft, läge der Preis der Kuhnschen Werke bei rund 400 Euro.
Bevor am Samstag ab 9 Uhr die ersten Tore geworfen werden, wagt Carsten Krebs übrigens schon einen Ausblick auf das Turnier 2008: Weil bis dahin die Sporthalle in Gültstein längst fertiggestellt ist, zieht er die Möglichkeit in Betracht, das Turnier bei ungefähr gleicher Anzahl an Teams sogar in sechs Arenen auszutragen.

Quelle “Gäubote vom 07.09.2007 “