Pressespiegel – 2008

B Jugend misst sich beim sehr gut besetzten GTÜ-Cup in Herrenberg (06.-07.09.2008)

Veröffentlicht am 09. Sep 2008

0

Zum Ende der Vorbereitungszeit sollte die Teilnahme an diesem Turnier die Mannschaft weiter voranbringen. Bereits die Zulassung zum ausgebuchten Teilnehmerfeld war nicht selbstverständlich, da zum Beispiel auch Badenligisten nicht zum Zuge kamen. Nach früher Anreise am Samstagmorgen erwischte man mit dem österreichischen HC Bodensee einen dankbaren Auftakt, der 18:4 endete. Im zweiten Samstagsspiel war der amtierende bayerische Vizemeister TSV Ismaning der Gegner (später knapp Turnierzweiter), der im ersten Spiel fein aufgetrumpft hatte. Nach verschlafenem Start gelang dank guter Paraden unseres Torhüters Steffen Kieseckers und mehrerer Rückraumkracher von Felix Boos der Anschluss. Schlechte Chancenverwertung und ein spezielles Abwehrproblem führten zu einer Zweitoreniederlage, die aber eher hoffnungsfroh stimmte, da wir nach dem ersten Tag noch die Chance auf das Viertelfinale gewahrt hatten.
Nach dem gemeinsamen Essen beim Chinesen in Herrenberg brachte der weitere Tagesverlauf Dinge wie Fußballschauen, Durchschlafen oder Players Night. Zu spät ins Bett ging angesichts des frühen ersten Sonntagsspiel keiner, aber der harte Schulraumboden war nicht dazu angetan, wohlig zu schlummern.
Nach dem Auschecken und der kurzen Fahrt zur Halle wartete der Gastgeber, die SG H2KU, im entscheidenden Spiel um den zweiten Gruppenplatz. Nach anfänglichem vorsichtigen Abtasten erkämpfte sich die TSV-Truppe ein Übergewicht und gewann sicher mit 9:6. Im letzten Gruppenspiel war dann sehr viel Schlendrian im Spiel, was der HSV Stuttgart-Nord zu einer 5-Tore-Führung nutzte. Angetrieben von Timo Bäuerlein konnte verkürzt werden und aufgrund des besseren Torverhältnisses eine 10:12 Niederlage in Kauf genommen werden.
Im Viertelfinale gegen den verlustpunktfreien und späteren Turniersieger Vfl Pfullingen (trainiert von Alexander Job) schien dann ein falscher Film zu laufen. Durch gute Abwehrarbeit und schnelle Tore in der Folge zog unsere B-Jugend auf 7:2 davon. Sehr stark trumpfte in diesem Spiel Timo Bäuerlein auf unter anderem mit perfekter Chancenverwertung. Der Favorit wurde dann sichtbar wütend und nutzte seine körperliche Überlegenheit ohne Kompromisse. Leidtragender in dieser Situation war Felix, der sich bei einer Abwehraktion einen Nasenbeinbruch einfing. Die letztendliche 8:9 Niederlage war dann nicht das Schmerzhafteste. Dennoch hatte sich die Mannschaft gut geschlagen und die Teilnahme in Herrenberg mehr als gerechtfertigt.
Sehr unterschiedlich das Abschneiden der anderen Badenligisten: Eutingen hatte eine starke Gruppe erwischt, blieb ohne Punkte, trotzte aber Pfullingen mit einer knappen 3-Tore-Niederlage; für Bad Schönborn (die 93er der Kröstis) war ebenfalls in der Gruppe Endstation; Oftersheim/Schwetzingen musste in der Gruppe Federn lassen und schied im Viertelfinale aus; Kronau/Östringen (die 92er) spielte gleich im A-Jugendturnier, gewann beeindruckenderweise alles bis ins Halbfinale, wo sich mit Neuhausen/Metzingen dann doch ein Stärkerer fand!Es spielten: Steffen Kiesecker, Patrick Fath; Timo Bäuerlein, Felix Boos, Matthias Hackbusch, Alban Hirt, Sebastian Kubera, Daniel Lötterle, Fabian Lutz, Florian Schaber;

Text: S. Haap

Quelle “Homepage vom TSV Rintheim 09.09.2008″

Jetzt wird auch in Gültstein Handball gespielt

Veröffentlicht am 09. Sep 2008

0

Gerrit Jung von der SG-A-Jugend beim Sprungwurf: Gegner beim GTÜ-Cup waren stark GB-Foto: Holom

Gerrit Jung von der SG-A-Jugend beim Sprungwurf: Gegner beim GTÜ-Cup waren stark GB-Foto: Holom

Es war ein Mammutturnier in jeder Hinsicht. Mit insgesamt 90 Mannschaften, rund 1000 Übernachtungsgästen und einem Spielbetrieb in parallel bis zu sechs Sporthallen ist die SG Haslach/Herrenberg/Kuppingen am Wochenende in neue Dimensionen vorgestoßen. Mithin wurde aber nunmehr auch definitiv die Kapazitätsgrenze erreicht.
VON ANDREAS GAUSS”Stress ohne Ende” - mit drei Worten schrieb Turnierorganisator Carsten Krebs die Vorbereitungen auf den neunten GTÜ-Cup in Herrenberg und Umgebung. Krebs Diagnose: “So viel Baustellen wie diesmal haben wir noch nie angetroffen.” Das hat schon bei der Kreissporthalle angefangen, in der sich die Bodenbelags-Renovierung so lange hinauszögerte, dass vor rund vier Wochen plötzlich fieberhaft nach einer Hallen-Alternative gesucht werden musste. Krebs: “Was da Andrea Sattler vom städtischen Sportamt geleistet hat, war phänomenal.” Schließlich wurde noch die Nufringer Schwabenlandhalle aufgetan, was aber zusätzlichen logistischen Aufwand mit sich brachte. Carsten Krebs verdeutlichte dies am Beispiel der übernachtenden Mannschaften im Andreae-Gymnasium und in der Jerg-Ratgeb-Realschule: “Da fielen am Sonntagmorgen neun Fahrtziele an.” Auch hier hat die Stadt Herrenberg mit zwei zur Verfügung gestellten Kleinbussen den Turnierorganisatoren unter die Arme gegriffen.

Die zweite Baustelle war eben das Schickhardt-Gymnasium, das nicht für Übernachtungen genutzt werden konnte. Krebs: “Unser Heinz-Werner Seeck hat als Koordinator für die 70 Mannschaften, die empfangen und in die Klassenräume eingewiesen werden mussten, einfach Unglaubliches geleistet.” Check-In, Einsammlen der Kaution, Verteilen, Check-Out - Seeck dürfte mittlerweile jeden Zentimeter in den Schulen auswendig kennen.

Neuland wurde in Gültstein betreten, denn in der Ammertalhalle wurde erstmals auch Handball gespielt. Der traditionell dem Fußball verbundene Verein unter der Führung von Joachim Gauß übernahm zudem für die zwei Tage den Bewirtungsdienst, Krebs: “Die Kooperation hat vorzüglich geklappt.” Die erstmals veranstaltete Players-Night im Jugendhaus fand ebenfalls reichlich Anklang und fand gegen 1 Uhr nachts aufgrund des eingesetzten Shuttle-Verkehrs ein akkurates Ende.

Bei so viel Drumherum geriet das Sportliche fast schon in den Hintergrund. Das Ausscheiden aller SG-Jugendteams trug Carsten Krebs, er betreute ja selbst die weibliche A-Jugend in Gültstein, mit Fassung: “Das Niveau war enorm.”

Vor allem in der männlichen C-Jugend, in der die Turnerschaft Steinheim die Konkurrenz nach Belieben beherrschte, staunte der Turnierchef Bauklötze: “Körperlich und athletisch waren die um einiges ausgebildeter als der Rest.” Während die männlichen SG-Jugenden der einen oder anderen Mannschaft auf Augenhöhe begegnete, habe die SG im weiblichen Bereich, so Krebs selbstkritisch, “momentan nicht die Qualität.” So blieben nur kleine Erfolgserlebnisse übrig, da beispielsweise die weibliche A-Jugend im Gruppenspiel dem späteren Turniersieger BSC Kelsterbach ein 7:7-Remis abtrotzte (siehe dazu auch nebenstehendes Interview mit Jugendkoordinator Nico Kiener).

Quelle “Gäubote vom 09.09.2008″

Bei Heike Kuhn laufen die Fäden zusammen

Veröffentlicht am 09. Sep 2008

0

Heike Kuhn (Mitte) hatte in den vergangenen Tagen alle Hände voll zu tun GB-Foto: Holom

Heike Kuhn (Mitte) hatte in den vergangenen Tagen alle Hände voll zu tun GB-Foto: Holom

Heute geht die Schule wieder los. Im Andreae-Gymnasium in Herrenberg ist es in den Tagen davor eigentlich immer ruhig - wer will schon in der Schule sein, bevor man es muss? Und doch waren am letzten Wochenende vor Schulbeginn einige schon vor den regulären Unterrichtszeiten im Gebäude.

Der GTÜ-Cup lockte Nachwuchshandballer aus Deutschland, Österreich, Luxemburg, Ungarn und der Schweiz ins Gäu. So ein Turnier will gut organisiert sein. Auch die Verpflegung. Das ist der Job von Heike Kuhn. Sie hat vor vier Jahren mit dem damaligen Bewirtungschef Joachim Gerstlauer angefangen, die Verpflegung der Spieler zu organisieren. Als er umzog, meinte er zu ihr: “Du kannst das auch gut alleine.” Die reibungslosen Abläufe zeigen: Sie hat in der Tat alles im Griff.

Um fünf Uhr früh beginnt während des Turniers der Tag für Heike Kuhn. Und er endet 18 Stunden später. Viel Zeit? Nein. Denn Heike Kuhn muss überall sein. Wenn sie kurz vor sechs anfängt, zusammen mit den anderen Helfern Kaffee zu kochen, denkt die Arzthelferin schon daran, was sie noch alles erledigen muss. Der Bäcker liefert die Brötchen fürs Frühstück, die Mitarbeiter müssen eingeteilt werden, dann gibts erst mal das Helferfrühstück. Zwölf Tatkräftige bilden ihr Team. Ohne sie würde es nicht so reibungslos laufen. Heike Kuhn: “Mit dem Team ist es ein Traum zu arbeiten. Die wissen genau, was sie machen müssen.”

Haben die Helfer sich gestärkt, geht die Arbeit weiter. Das Frühstück wird gerichtet, so langsam trudeln die ersten Spieler ein. Müsli, Brötchen, Kaffee, Tee gibt es von sieben bis zehn. Heike Kuhn ist schon längst wieder unterwegs. Die Gedanken sind beim Mittagessen. Sie ist losgezogen, um die Öfen für den Leberkäse anzuschmeißen, gemeinsam mit Karin Brenner. Wenn die Öfen mit Inhalt gefüllt sind und die Beilagen abgeholt wurden, muss alles in die Hallen gebracht werden. Viel Fahrerei. Ihr Handy klingelt da nicht nur einmal in der Stunde.

Die Klassenzimmer der Schulen, deren Hallen für das Turnier genutzt werden, dienen auch als Unterkunft für die Spieler. Tische und Stühle stehen im Erdgeschoss, auf den Zimmerböden liegen die Schlafsäcke der Spieler und deren Taschen. Die Wahrscheinlichkeit, dass etwas kaputt gemacht wird, geht gegen null. “Hier sind hoch qualifizierte Mannschaften, die wollen Handball spielen und haben keinen Quatsch im Kopf”, ist sich Heike Kuhn sicher.

Die Vorbereitungen laufen für sie seit Juni. Zunächst einmal musste sie wissen, wie viele Mannschaften anreisen. 96 sind es geworden. Alle treiben an dem Wochenende Sport und haben danach ordentlich Hunger. Am Samstag ist es noch einigermaßen ruhig, der meiste Trubel kommt am Sonntag, wenn alle Mannschaften angekommen sind. Die Helfer werden den sechs Spielorten zugeteilt und haben ihrerseits wieder Helfer. Wenn etwas fehlt, geht die Meldung an Heike Kuhn. Mit Karin Brenner erledigt sie dann Einkäufe, fährt die Hallen ab, schaut, dass es an nichts fehlt. Nachmittags kommt die Bestandsaufnahme. Abends müssen die Hallen aufgeräumt sein. Und gegen 23 Uhr kann sie dann heim.

Eigentlich hatte Heike Kuhn nur indirekt etwas mit Handball zu tun, als sie damals einstieg. Ihre drei Kinder spielen bei der SG. Aber als die Herren den Aufstieg in die Landesliga schafften, hat sie das Handball-Fieber gepackt. “So, dass ich angefangen habe, als Trainerin zu arbeiten. Über sieben Jahre habe ich die Minis, E- und C-Jugend trainiert und letztes Jahr hat mich das Fieber dann komplett erwischt und ich habe selbst angefangen zu spielen”, erzählt die Arzthelferin. Deshalb weiß sie auch genau, dass Handballer mit einem ordentlichen Frühstück in einen langen Turniertag gehen müssen.

Einen Bericht mit den vollständigen Ergebnissen des Turniers finden Sie in unserer morgigen Ausgabe

Quelle: “Gäubote vom 08.09.2009″

1500 Jugendliche in den Hallen

Veröffentlicht am 06. Sep 2008

0

Ein Handball-Jugendturnier dieser Größenordnung sucht man im weiten Umkreis vergeblich. Am heutigen Samstag um 9 Uhr werden in sechs Hallen gleichzeitig die ersten Spiele des GTÜ-Cups angepfiffen. Rund 1500 Spieler kämpfen in sechs Hallen in Herrenberg, Nufringen, Kuppingen, Haslach und Gültstein um den Turniersieg.
VON ROBERT STADTHAGENTurnier-Organisator Carsten Krebs war gestern ein gefragter Mann. In allen sechs Hallen wurden die letzten Vorbereitungen für das heute beginnende Mammutturnier getätigt. Krebs kurvte von einer Spielstätte zur anderen. Die Werbebanner mussten in die richtige Position gebracht, Tische und Stühle für die Bewirtung aufgestellt werden. Das Turnier fordert den vollen Einsatz vieler Helfer der SG Haslach/Herrenberg/Kuppingen. “Rund 200 haben wir über das Wochenende im Einsatz”, sagt Carsten Krebs. Unterstützung bekommt die SG vom TV Gültstein, der die Bewirtung der Gültsteiner Sporthalle an diesem Wochenende übernimmt.

“Ich bin froh, wenn das erste Spiel angepfiffen ist”, stöhnte Krebs gestern Nachmittag. “Dann weiß ich, dass alle Mannschaften da sind.” In der Vergangenheit hat es immer wieder kurzfristige Absagen gegeben. Es ist ein Heidenstress, die minutiös abgestimmten Turnierpläne zu überarbeiten. 96 Mannschaften sind mit von der Partie, weitaus mehr hätten sich gerne angemeldet. Das Turnier ist überaus beliebt.

So verwundert es nicht, dass in der A-Jugend das Beste am Start ist, was die Baden-Württemberg-Oberliga zu bieten hat. Zwar kommt der amtierende deutsche A-Jugendmeister SG Kronau/Östringennach Informationen von Carsten Krebs “nur” mit der B-Jugend, doch auch die dürfte einen feinen Handball spielen. Mit dabei sind darüber hinaus: JSG Neuhausen/Metzingen, VfL Pfullingen, SG Bietigheim/Metterzimmern, JSG Balingen/Weilstetten, HG Oftersheim/Schwetzingen und SV Salamander Kornwestheim,

Zum ersten Mal nimmt ein Verein aus Luxemburg an dem seit 1999 veranstalteten Turnier teil. Der HB Düdelingen ist mit vier Mannschaften vertreten. Für den Nachwuchs des luxemburgischen Meisters ist die Reise ins Gäu der Höhepunkt des Jahres. Zum internationalen Flair tragen darüber hinaus Teams aus der Schweiz, aus Österreich und aus Ungarn bei.

Ab 14.30 Uhr werden am Sonntag in der Herrenberger Markweghalle die Endspiele der sechs Altersklassen ausgetragen. Den Anfang macht die weibliche Jugend C. Die weiteren Anwurfzeiten: Männliche Jugend C (14.52 Uhr), weibliche Jugend B (15.14 Uhr), männliche Jugend B (15:36 Uhr), weibliche Jugend A (15.58 Uhr), männliche Jugend A (16.20 Uhr). Im Anschluss an das A-Jugend-Finale findet die Siegerehrung statt.

Die Turnierspiele beginnen am Samstag und Sonntag um 9 Uhr. Die Endspiele werden am Sonntag ab 14.30 Uhr in der Herrenberger Markweghalle ausgetragen.

Quelle “Gäubote vom 06.09.2008″