Pressespiegel – 2005

2. Platz beim internationalen Handballturnier in Stuttgart/Herrenberg

Veröffentlicht am 20. Sep 2005

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Knappe Finalniederlage der weiblichen B-Jugend gegen die HSG Schönbuch. Zum Abschluss der Saisonvorbereitung traten die Spielerinnen des TV Bergen-Enkheim beim sehr stark besetzten Turnier in Baden-Württemberg an. Im Vergleich zum letztjährigen Auftritt in Stuttgart bei dem ein dritter Platz als Resultat zu Buche stand, konnte sich Trainer Uwe Beckmann über eine Steigerung freuen. Erst im Finale verloren die Frankfurterinnen gegen die Mannschaft aus Schönbuch, die sie in der Vorrunde noch mit 16:11 bezwingen konnten, knapp mit 17:14. Weitere Gegner der Vorrunde am Samstag waren die SG Teck (15:9), sowie die Mannschaft aus Pforzheim/Eutingen (21:7). Höhepunkt war allerdings das bereits erwähnte Spiel gegen den späteren Turniersieger, in dem Bergen-Enkheim dem Gegner in allen Belangen überlegen war. Mit diesen Ergebnissen war den jungen Damen der erste Platz in der Gruppe nicht zu nehmen und sie konnten guten Gewissens die durch den Turnierveranstalter organisierte „Player’s Party” besuchen. Nach einer kurzen und unvergesslichen Nacht - Originalton der Spielerinnen - stand am Sonntag das Halbfinale gegen die Gastgeber aus Herrenberg an, in dem sich die Bergen-Enkheimerinnen keine Blöße gaben und verdient mit 12:4 ins Finale einzogen. Im Finale selbst schien allerdings der Angriffsmotor ein wenig ins Stocken zu geraten und zur Halbzeit lag das Team mit 7:4 im Hintertreffen. Auch im zweiten Abschnitt war den Bergen-Enkheimerinnen der Kräfteverschleiß durch die anstrengende Vorbereitung deutlich anzumerken, so dass es an der gewohnten Laufbereitschaft und Präzision im Abschluss fehlte, und der Rückstand nicht wieder wettgemacht werden konnte. Trotz der Niederlage kann man ein positives Fazit ziehen und die Saisonvorbereitung als überaus gelungen bezeichnen, so dass dem Saisonauftakt am kommenden Samstag um 16:30 in Kelsterbach positiv entgegen gesehen werden kann.
Für Bergen-Enkheim spielten: Tina Beckmann, Stefanie Thiele, Patricia Milde, Bianca Rother, Isabel Göbel, Laura Richter, Mandy Rauch, Jessica Müller-Mamerow, Lina Fryszer, Kim Kahlhofen, Franziska Eichhorn (Tor), Kristina Keis-Bilo (Tor).

Homepage Bergen-Enkheim vom 20.9.2005 (http://www.hexenhandball.de/)

Jugendturnier der SG Haslach/Herrenberg/Kuppingen 1600 Kilometer für Turnier gefahren

Veröffentlicht am 13. Sep 2005

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Marius Mast: A-Jugend der SG Haslach/Herrenb./Kupp. schafft nur in der Trostrunde den Höhenflug

Marius Mast: A-Jugend der SG Haslach/Herrenb./Kupp. schafft nur in der Trostrunde den Höhenflug

“Unser Ziel, mehr Flair in die Sporthallen zu bringen, einen Finaltag mit vier Endspielen zu haben und die Qualität des Turniers weiter zu steigern, ist uns gelungen”, strahlt ein sichtlich zufriedener Turnierorganisator Carsten Krebs. Fast 90 Teams wollten beim GTÜ-Cup in Herrenberg dabei sein, und diesen als letzten Test für die in zwei Wochen beginnende Handballsaison zu nutzen. Dass das Jugendturnier der SG HaslachHerrenberg/Kuppingen mittlerweile schon bundesweite Resonanz erzielt, wurde am Beispiel der B-Jugend der TSG Wismar deutlich. Die beiden Betreuer Sven Wegner und Peter Bockholt wurden über die Turnierbörse des Handballverbandes in Mecklenburg-Vorpommern auf das SG-Turnier aufmerksam. Wegner: “Nach zwei Vorbereitungsturnieren in Norddeutschland wollten wir uns auch mal mit den Teams im Süden vergleichen.” Wegner ist Student im rund 60 Kilometer entfernten Rostock und baut seit rund einem halben Jahr mit seinem Trainerkollegen eine leistungsorientierte Jugend auf: “Leider sind wir die einzige männliche Nachwuchsmannschaft bei der TSG Wismar, deren erste Mannschaft gerade aus der Oberliga abgestiegen ist.” Immerhin trainiert die Mannschaft auch während der Saison viermal in der Woche. Rund zehn Stunden war man mit Privat-Pkws unterwegs. Bis auf zwei Spieler hatten alle für Freitag und Montag schulfrei erhalten. Mit dem erreichten vierten Rang waren die Trainer zufrieden, Wegner: “Wir haben hier angemessene Gegner gefunden.” Während im Norddeutschen noch mehr auf großgewachsene Rückraumspieler, deren Wurfkraft oder auf die 1:1-Situationen Wert gelegt werde, habe Sven Wegner beobachtet, dass im Süddeutschen mehr ein spielerisches Konzept und vor allem auf Schnelligkeit gesetzt wird: “Ich denke, meine Spieler haben in diesen zwei Tagen einiges dazugelernt.” So blieb das Team auch bis zum von der SG-B-Jugend gewonnenen Endspiel als aufmerksame Beobachter in der Längenholzhalle. Erst dann machten sie sich auf den 800 Kilometer langen Heimweg. Wegner: “So etwa um drei Uhr morgens werden wir wieder zu Hause sein.” Der GTÜ-Cup, früher unter dem Namen Schlossberg- oder Solectron-Cup ausgetragen, zählt zu den leistungsstärksten und beliebtesten Jugendturnieren im süddeutschen Raum. Weit vor dem offiziellen Meldeschluss Anfang Juli, war das Turnier zur Freude der Macher des VfL Herrenberg vollkommen ausgebucht. Grund hierfür wohl auch die Veränderung der Organisatoren, den Spielbetrieb für die B- und A-Jugend über zwei Tage laufen zu lassen. Weiter organisierten Turnierleiter Carsten Krebs und sein Helferteam erstmalig eine Players-Night am Samstagabend in einer Gültsteiner Diskothek. Speziell für dieses Event wurde ein Bus-Shuttle bis drei Uhr nachts zu den Unterkünften in Klassenräumen des Schulzentrums Längenholz eingerichtet. In spieltechnischer Hinsicht verlief bis auf zwei kurzfristige Absagen am Samstagmorgen so gut wie alles reibungslos, in gleich vier Hallen wurde das Jugendturnier ausgetragen. Laut VfL-Jugendleiter Peter Wagner waren vor allem die C-Jugendspiele in der Markweghalle auf hohem Niveau: “Es hat alles gepasst, die Spiele waren spannend und hochklassig.” Die von ihm trainierte weibliche C-Jugend der SG Haslach/Herrenberg/Kuppingen belegte hinter der Ausnahmetruppe aus Kistelek (Ungarn) den zweiten Rang. Im Finale mussten sich die Mädels dem übermächtigen Gegner mit 2:10 Toren geschlagen geben. Während die weibliche C-Jugend am Samstag spielte, waren die Jungs der C-Jugend am Sonntag dran. Hier besiegte der Nachwuchs der JSG Balingen-Weilstetten im Finale das Team aus Großzimmern knapp mit 9:8. Das SG-Team um Peter Kiener und Kevin Fassbender spielte bei der Vergabe um den Sieg keine Rolle. In der Vorrunde war schon Schluss für den Gäu-Nachwuchs. Stark trumpfte die männliche B-Jugend von Michael Nölscher und Klaus Wanner auf. Überzeugend spielte sie sich ins Endspiel, um im erneuten Aufeinandertreffen gegen den TV Weingarten fast über die gesamte Spielzeit zurückzuliegen. Doch Wanner wechselte zwei Minuten vor dem Ende Paul Bar, eigentlich Torwart, als Feldspieler ein und ähnlich wie in der Qualifikationsrunde auf HVW-Ebene glänzte Bar auch dort. Ein Siebenmeter als auch ein Feldtor gelang dem SG-Nachwuchsspieler und somit der Sieg gegen den TV Weingarten 19:17 stand es am Ende für die Gastgeber. Dritter wurde die HSG Schönbuch, die lange als Turnierfavorit gehandelt wurde, aber im Halbfinale am TV Weingarten scheiterte. Bei der weiblichen B-Jugend setzte sich aber die HSG Schönbuch um Coach Hans Artschwager durch, das mit Auswahlspielerinnen gespickte Team schlug im Finale den TV Bergen-Enkheim mit 17:13. Hier verlor die einheimische SG im kleinen Finale unglücklich mit 10:12 gegen den TV Großbottwar. Die weibliche A-Jugend gewann dagegen 12:8 im kleinen Finale, ebenfalls gegen Großbottwar. Bereits in der Vorrunde scheiterte die männliche A-Jugend, die in der Trostrunde immerhin mit zwei Siegen noch Platz fünf behauptete.

Quelle “Gäubote vom 13.9.2005″