Pressespiegel – 2006

Handball - Jugend-Turnier - Kuhn: “Können uns nur noch qualitativ verbessern”

Veröffentlicht am 19. Sep 2006

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willi_veser_20061In fünf Hallen in und um Herrenberg fand am Wochenende ein hochklassig besetztes Jugendhandball-Turnier statt. 75 Teams nahmen am GTÜ-Cup teil so viele wie nie zuvor. “Mehr geht nicht”, meinte ein zufriedener Mitorganisator Frederic Kuhn nach spannenden Wettkampftagen.

Nicht die Anzahl allein macht den großen Reiz des Turniers aus, sondern die Qualität der Teams. “Das Gefälle im Teilnehmerfeld ist sehr gering gewesen, es waren tolle Duelle dabei”, meint Kuhn, stellvertretender Handball-Jugendleiter beim VfL Herrenberg. Für das Turnier waren nur Mannschaften eingeladen worden, die auf Verbandsebene spielen. Höher geht es im Jugendhandball nicht. Frederic Kuhn nicht ohne Stolz: “Hier sind die Besten der Besten am Start.” Folglich sollten auch die Unparteiischen hohes Niveau bieten: “Wir haben nur HVW-Schiedsrichter engagiert, die sonst Oberliga oder Regionalliga pfeifen.” Nicht zuletzt deshalb bringe diese Veranstaltung der SG jede Menge Prestige ein. “Wir sind natürlich darum bemüht, uns außerhalb des Verbandes einen guten Namen zu machen.”

Kein Wunder also, dass auch Clubs aus Frankreich auf den Wettbewerb aufmerksam geworden sind. Bei der international besetzten “Sparkassen-Trophy”, die an Pfingsten ebenfalls in Herrenberg über die Bühne ging, haben die SG-Verantwortlichen Kontakt mit Auswahlteams aus Bordeaux, Orange und der Region Rhône-Alpes aufgenommen. “Grundsätzlich besteht von Seiten der Franzosen Interesse”, sagt Kuhn, für den die Teilnahme französischer Handballer “nochmals eine deutliche Steigerung” mit sich bringen würde. Doch auch ohne Franzosen war das Turnier international besetzt. Wie jedes Jahr waren die Ballwerfer aus Kistelek in Herrenberg zu Gast. Die Ungarn belegten nach ihrem letztjährigen Turniersieg bei der weiblichen C-Jugend diesmal den zweiten Platz. Im Finale war es knapp, die TSG Ketsch gewann 10:9. Bei der männlichen C-Jugend bezwang der TuS Steißlingen den TV Bittenfeld im Endspiel klar mit 9:5.

Nach dem ersten Turniertag ging es ins “Orange” nach Gültstein, wo bei der “Playersnight” abgefeiert wurde. Die Party am Samstagabend hatte vor einem Jahr erstmals stattgefunden, begeisterte damals Spieler wie Organisatoren gleichermaßen. “Es stand außer Frage, sie auch diesmal wieder steigen zu lassen”, unterstreicht VfL-Funktionär Kuhn. Bis 1 Uhr durften die Handballer feiern, dann gings zurück in die Theodor-Schüz-Realschule und das Schickhardt-Gymnasium, wo die Teams übernachtet hatten. Die männliche A-Jugend der SG feierte an diesem Abend den Einzug ins Viertelfinale. Nach zwei Siegen und zwei Niederlagen wurden die Gäu-Talente dank des guten Torverhältnisses bester Dritter und standen in der Runde der letzten acht gegen den TSV Friedberg. Hier allerdings gab es eine 5:12-Schlappe. Im Finale kam es zu einer Neuauflage des Vorjahres-Endspiels zwischen HSC 2000 Coburg und JSG Neuhausen/Metzingen. “Das war ein unglaublich spannendes und hochklassiges Match”, erklärt Turnierorganisator Carsten Krebs, der allgemein von der A-Jugend-Konkurrenz begeistert war: “Da wurde toller Handball geboten.”

Erst in letzter Sekunde erzielten die Coburger den Siegtreffer und verteidigten damit ihren Titel. Bei der weiblichen A-Jugend siegte der SV Allensbach im Finale gegen die HSG Ca-Mü-Max mit 11:8. Der SG-Nachwuchs war mit viel Pech als schlechtester Vorrunden-Dritter ausgeschieden. Und auch bei den B-Jugend-Mädels war der Gastgeber nicht im Halbfinale vertreten. Den Cup sicherte sich hier der TSV Birkenau gegen die SG Teck (9:7).

Den Pokal unbedingt verteidigen wollten die B-Jugendlichen der SG HaslachHerrenberg/Kuppingen und fast hätte es auch geklappt. Erst im Finale war die JSG Neuhausen/Metzingen ein zu starker Gegner, das Gäu-Team verlor 8:11, was aber die gute Leistung der SG-Talente nicht schmälerte.

Nächstes Jahr wird das Turnier, nachdem heuer “eine neue Dimension” (Kuhn) erreicht wurde, wohl in ähnlichem Rahmen stattfinden: “Man könnte sich höchstens noch überlegen, die Nebringer Halle hinzuzunehmen”, sinniert Frederic Kuhn, “aber da wäre die Distanz zu den restlichen Spielorten wohl zu groß.” Auf ein erneut großes Teilnehmerfeld dürfen sich die Verantwortlichen wohl schon jetzt freuen, da sie ein “überaus positives Feedback von allen Clubs” bekommen hätten, wie Carsten Krebs im Nachhinein erklärt.

Quelle “Gäubote vom 19.06.2006″

Handball - Jugend-Turnier - 75 Mannschaften: Grenze ist erreicht

Veröffentlicht am 16. Sep 2006

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An ihrem Maximum angelangt ist inzwischen die SG Haslach/Herrenberg/Kuppingen bei ihrem alljährlichen Jugendhandball-Turnier. An diesem Wochenende werden gleich 75 Mannschaften beim international besetzten GTÜ-Cup am Start sein ein neuer Rekord. “Unser Ziel war es schon immer, ein riesengroßes Turnier auf die Beine zu stellen, das unter einem leistungsorientierten Gedanken in allen fünf Hallen in und rund um Herrenberg über die Bühne gehen wird”, berichtet Carsten Krebs, der seit 1999 als Turnier-Organisator tätig ist. Unter ständig wechselndem Namen (ehemals bekannt unter “Schlossberg-Cup” oder “Solectron-Cup”) existiert das stark besetzte Turnier für C-, B- und A-Jugendliche schon seit langem, doch erst seit sieben Jahren sei es “richtig gut besetzt”, wie Carsten Krebs erklärt. Im diesjährigen Starterfeld sind ausnahmslos Mannschaften am Start, die sich für den Spielbetrieb auf Verbandsebene qualifiziert haben.

Der Wettbewerb der SG Haslach/Herrenberg/Kuppingen hat sich mittlerweile als optimales Vorbereitungsturnier für die Top-Mannschaften im süddeutschen Raum etabliert. “Wir mussten etliche Absagen schreiben”, erzählt Carsten Krebs. Obwohl die Veranstalter das Teilnehmerfeld von 52 Teams auf 75 angehoben hatten, sei die Resonanz riesig gewesen folglich musste eine Warteliste eingeführt werden.

Vor allem in der A-Jugend-Konkurrenz ist heuer ein hohes Niveau und viel Spannung zu erwarten. Gleich in der Vorrunde treffen in Gruppe drei die letztjährigen Final-Teilnehmer aufeinander. Sowohl Titelverteidiger HSC 2000 Coburg wie auch die JSG Neuhausen/Metzingen zählen dabei zu den großen Favoriten. Doch damit nicht genug: Unter den fünf Teams in der Gruppe befindet sich mit HaSpo Bayreuth noch eine weitere Spitzenmannschaft aus Bayern. Es kommen die beiden Erstplatzierten sowie die beiden besten Dritten weiter, weshalb bei dieser Konstellation die Spannung sicher nicht auf der Strecke bleiben wird. Für die gastgebende SG HaslachHerrenberg/Kuppingen gehts in der Vorrunde unter anderem gegen die hoch gehandelten TSV Friedberg und MTG Wangen. Spielen wird die männliche A-Jugend am Samstag ab 9 Uhr in der Kuppinger Sporthalle und in der Längenholzhalle. Die weibliche A-Jugend, deren Konkurrenz ebenfalls namhaft besetzt ist, kämpft in Kuppingen und Haslach um den Einzug in die Zwischenrunde.

Bei so einem hochklassigen Turnier ist die Frage, wie es die SG geschafft hat, einen internationalen Wettbewerb in Herrenberg zu etablieren. “Wir bevorzugen seit jeher höherklassig spielende Teams”, erklärt Krebs. Seit vier Jahren würde man zudem etablierte Schiedsrichter einsetzen: “Das hat unser Schiri-Wart Ewald Hirneise damals in die Wege geleitet”, lobt der Turnierorganisator, “damit konnten wir das Niveau weiter steigern.” Darüber hinaus sei das SG-Turnier hervorragend organisiert. Im vergangenen Jahr wurde erstmals eine “Playersnight” in Gültstein veranstaltet. “Damit haben wir voll ins Schwarze getroffen”, meint Carsten Krebs. Kein Wunder also, dass es diesen Samstag ab 20 Uhr erneut eine solche Party im Gültsteiner “Orange” geben wird.

Aufgrund der positiven Schlagzeilen, welche die SG mit ihrem Cup macht, ist eine Teilnahme auch für Teams aus Bayern, Hessen oder Mecklenburg-Vorpommern reizvoll. “Die bekommen von anderen Mannschaften eine Empfehlung und melden sich dann bei uns”, sagt Carsten Krebs. Heuer ist bei der weiblichen C-Jugend auch wieder eine Mannschaft aus dem ungarischen Kistelek am Start. “Der Verein kommt schon seit sechs Jahren zu uns”, erklärt Carsten Krebs zum letztjährigen Turniersieger bei der C-Jugend. In dieser Altersklasse werden alle Spiele in der Markweghalle austragen. Samstags sind die Mädels dran, bevor dann am Sonntag die Jungs ins Geschehen eingreifen. Bei der männlichen B-Jugend (Längenholz, Haslach) hofft der Gastgeber auf die Titelverteidigung, nachdem die SG im vergangenen Jahr die JSG NeuhausenMetzingen im Finale besiegt hat.

Am Sonntag ab 9 Uhr geht es mit der Zwischenrunde bei der B- und A-Jugend weiter. Die Final-Spiele finden ab 14 Uhr in der Herrenberger Längenholzhalle statt.

Die genauen Spielpläne gibt es im Internet unter www.sgh2ku.de

Quelle “Gäubote vom 16.09.2006″